Igigi

Die Götter im Himmel

 

Juli 2007

 

Es ist schon erstaunlich, welche Informationen uns alte sumerische Schriften vermitteln. Wir erfahren dort u.a., dass eine gewisse Anzahl von "Göttern" im Erdorbit stationiert wurden!

Solcherart Wissen können wir natürlich erst verstehen, nachdem auch wir Menschen der Raumfahrt mächtig geworden sind.

 

Irdische Raumstationen

Unsere grossen Nationen haben auch bewohnte Raumstationen geschaffen;

die Russen die "Mir" (Welt, Frieden, Weltall) und die USA die Skylab.

Und derzeit gibt es das gemeinsame Projekt der ISS (Industrial Sounding System)

 

Wo wohnt Gott

Und wenn man fragen würde, wo jene wohnen, könnte man ohne zu lügen sagen, sie wohnen im Himmel!!!

 

Irgendwie glauben doch Christen, Gott wohne im Himmel?!?

So leicht liesse sich also manches Rätsel, u.a. woher Gott kommt und wo er wohnt, lösen – würde man nur einen Blick auf alte sumerische Schriften werfen, wie z.B. den Enuma Elisch.

 

Enuma Elisch Tafel 6

«Als Marduk das Wort der Götter hörte,
      beschloß er, ein großes Werk zu schaffen.
      Er ergriff das Wort und sprach mit Ea,
      Um seine Meinung zu erfahren über den Plan, den er ersonnen hatte:
  5 'Ein Gewebe von Blut will ich machen, Gebein will ich bilden,
      Um ein Wesen entstehen zu lassen: Mensch sei sein Name.
      Erschaffen will ich ein Wesen, den Menschen.
      Ihm auferlegt sei der Dienst der Götter zu ihrer Erleichterung.
      Weiter will ich die Wege der Götter gestalten.
 10 Übereinstimmend seien sie verehrt, in zwei geteilt.'
      Es antwortete ihm Ea, indem er zu ihm das Wort sprach;
      Zur Erleichterung der Götter, teilte er ihm seinen Plan mit:

 

35 Nachdem Ea, der Weise, die Menschheit erschaffen,
      Ihr den Dienst der Götter auferlegt hatte,
      - Ein Werk war es, nicht auszudenken,
      Von Nudimmud vollbracht dank Marduks Ränken -
      Teilte Marduk, der König der Götter, in zwei Gruppen
 40 Die Gesamtheit der Anunnaki, oben und unten.
      Und er trug Anu auf, über seine Befehle zu wachen.
      Dreihundert Götter stellte er als Wächter in den Himmel,
      Dann grenzte er die Wege der Erde ab.
      Im Himmel und auf Erden setzte er so sechshundert Götter ein.»

 

Ein ergänzender Text Aus: der zwölfte Planet (v. Zecharia Sitchin)

"Von Anu bestimmt, seine Anweisungen zu befolgen,

setzte er dreihundert als Wächter im Himmel ein,

vom Himmel aus die Wege der Erde zu ergründen;

und auf der Erde ließ er sechshundert wohnen.

Nachdem er den Anunnaki des Himmels und der Erde

Alle Anweisungen gegeben hatte,

verteilte er die Ämter."

 

Dieser Schrift zufolge wurden die Anunnaki in zwei Gruppen aufgeteilt; jene, die zur Erde hinunterzugehen hatten und jene, die im Erdorbit bleiben sollten.

600 sollten auf die Erde und 300 sollten im Orbit bleiben. Sie stehen also im Verhältnis von 2:1. Ich erlaube mir einen Hinweis auf die Mond-Expeditionen der USA (ob fiktiv oder wirklich – sei dahingestellt), auch sie hatten auch ein Verhältnis von 2:1. Einer blieb jeweils im Orbit und zwei sollten landen.

 

Gigantische Raumstation

Wenn 300 in einer Raumfähre (Raumstation) ihren Arbeits- und auch Wohnplatz erhielten, dürften die Dimensionen solch einer Raumbasis schon ziemlich gigantisch gewesen sein. Denn ich kann wohl annehmen, dass sie hier nicht so eng wie in einem Flugzeug saßen. Sie hatten hier schließlich viele Jahre, möglicherweise ihr komplettes Leben, zu verbringen.

Somit dürfte die Raumstation (oder waren es mehrere?) recht geräumig gewesen sein. Um eine Versorgung für so einen langen Zeitraum zu gewährleisten, gab es dort gewiss auch "Biosphären", die den Nachschub gesunder Nahrung ermöglichten – und vermutlich auch Bereiche, die der Entspannung dienten.

 

Begrenzte Technik

Solch eine Raumstation war für deren Technik damals wohl erforderlich, denn die Raumstation der Igigi diente offenbar als ein Stützpunkt, um von den Raumschiffen, die auf der Erde landen und starten konnten, auf andere Fluggeräte umsteigen zu können, die für den (einen längeren) Flug im All geeignet waren.

So stellen sich heute übrigens irdische Wissenschaftler zukünftige Raumfahrten von der Erde aus vor.

Offenbar war es nicht möglich, mit Fluggeräten die auf der Erde landen konnten, direkt zum weit entfernten Nibiru zu "fahren". Einmal mehr Zeichen dafür, dass die Technik der "Götter" auch nur begrenzt war. Und dass sie, das scheint mir an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, auch Geschöpfe der dritten Dichte waren, genau so wie wir.

 

Arme Götter

Was sind das für Götter, die zigtausende von Jahren in relativ beengten Raumstationen ihr Leben zu fristen hatten??? Arme Schweine! Die Hölle im Himmel! – Nun, den auf Erden stationierten Anunnaki ging es offenbar auch nicht besser.

Es mag sein, dass sie auch "Urlaub" kannten und vielleicht auch einmal mit anderen ausgetauscht wurden. Es wäre ihnen zu wünschen, denn anderenfalls wären sie bestimmt nicht zu beneiden gewesen.

Welcher Gott bürdet sich solche Strapazen und unmenschlichen Bedingungen auf? – Ein Hinweis mehr, dass das Volk auf dem Planeten Nibiru wohl arge Nöte gehabt haben musste.

 

Shuttles

Zwischen den Igigi und der Erde schien es regen Austausch gegeben zu haben. Das setzt so etwas wie einen Funkverkehr und das periodische Andocken sogenannter Shuttles voraus. Möglicherweise wurden die Igigi auch mit Lebensmitteln von der Erde versorgt. Eine Reise zum Heimatplaneten Nibiru dürfte wohl eher die Ausnahme gewesen sein, denn ihre Technik liess einerseits wohl solche Raumflüge zu, andererseits dürften so lange Reisen so unwirtschaftlich gewesen sein, dass man Flüge dorthin offenbar nur in Erdnähe durchführte. Und dieses fand nur alle 3600Jahre statt. Demnach wurden die Besatzungen womöglich auch nur alle 3600Jahre ausgewechselt???

 

Goldabbau

Der uns genannte Hauptgrund, weswegen die Anunnaki die Erde besuchten, soll der Abbau von Gold gewesen sein, den sie für ihren eigenen Planeten brauchten. So kann ich mir vorstellen, dass die Igigi nicht immer 3600 Jahre warteten, um ihrem Heimatplaneten die geförderte Goldproduktion abzuliefern. Vielleicht wurde dieser in kürzeren Abständen mit unbenannten Fähren auf die Reise geschickt.

 

Raumfähren

Die sumerischen Schriften sagen uns, dass jeweils 50 Anunnaki in solch einem Shuttle auf die Reise geschickt wurden. So sind auch 300 (600) immer ein Vielfaches davon. Somit dürften ihre weltraumfähigen Shuttles für jeweils 50 Passagiere und deren Ausrüstungen ausgelegt gewesen sein.

Einmal muss es auch zu einem Unfall gekommen sein, als 50 Opfer im Bereich des Saturn zu beklagen waren.

 

Die Wächter

Den Igigi kam noch eine weitere wichtige Funktion zu - die der Wächter.

Hatten sie nun über die irdischen Anunnaki zu wachen, damit sie auch brav arbeiteten? – Wohl weniger, sie mussten eher den Raum überwachen. Schließlich gab es wohl ihnen feindlich gesinnte Götter. Somit dürften sie auch mit einer gewissen Waffentechnik ausgerüstet gewesen sein, um derartige Invasoren abzuwehren.

Doch auch der Weltraum birgt manche Gefahren in sich. Meteoriten, Sonnenstürme und was nicht alles. Sicherlich hatten sie sich auch darum zu kümmern.

 

Viel Arbeit

Auch wenn eine 300köpfige Besatzung erheblich klingen mag, ist sie doch, für all die ihr zugedachten Tätigkeiten, eher knapp bemessen. Man bedenke nur, wie viele Besatzungsmitglieder ein weitgehend autarkes U-Boot benötigt. Und dieses könnte notfalls in wenigen Tagen einen Hafen anlaufen und dort in Kürze auch Nachschub (Lebensmittel, Ersatzteile, Treibstoff, Werkzeuge …) erhalten. 

 

Auf dem Mars

Jetzt muss ich ergänzend hinzufügen, dass nach dem verschollenen Buch Enki die Igigi vorzugsweise auf dem Mars stationiert waren.

Den Mars benötigten die Anunnaki als eine Zwischenstation. Von hier aus starteten sie mit ihren Raumschiffen zur langen Reise nach Nibiru.

Es mag sein, dass auch mit dem Mars ein gewisser Goldabbau in Verbindung gebracht werden kann. Es mag auch sein, dass hier gewisse Technik besser aufgehoben war, als auf der Erde.

Falls es auf der Erde eine unvorhergesehene Katastrophe gegeben hätte, wäre vom Mars schnell Hilfe und Ersatz zur Stelle.

 

Rebellion der Igigi

So wie es unter den Anunnaki auf der Erde zu einem Aufstand kam, gab es auch mehrmals Probleme mit den Igigi auf dem Mars.

Offenbar waren dort nur Männer stationiert. Sie hatten ganz normale sexuelle Bedürfnisse. Sie wussten von den Möglichkeiten, die man (als Anunnaki) auf der Erde hatte, um sich eine der Erdlingsfrauen zu erwählen.

So waren sich 200 Igigi einig, es darauf ankommen zu lassen und gegen alle Regeln Menschenfrauen zu beschaffen.

Siehe dazu: Die 200

 

Katastrophe auf dem Mars

Unmut herrschte auch in späteren Zeiten, besonders zu der Zeit, als die Atmosphäre des Mars stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und die Lebensbedingungen dort fast unerträglich wurden. Durch einen erneuten Durchgang des Nibiru durchs Sonnensystem gab es nicht nur auf der Erde (Sintflut) schwerste Zerstörungen, sondern auch auf dem Mars. Ihm wurde praktisch das, was er als Atmosphäre hatte, fortgeblasen.

Ungeheure Sandstürme taten ihr übriges, die Arbeitsbedingungen auf dem Mars zu erschweren. Nur gegen grossen Widerstand wurde der Standort auf dem Mars trotzdem noch aufrechterhalten.

Man schuf jedoch Möglichkeiten, auch direkt von der Erde zum Nibiru reisen zu können.

Daraufhin konnte die Station auf dem Mars aufgegeben werden und die Igigi siedelten ebenfalls auf der Erde.

 

Ihre Anführer

Nach dem verschollenen Buch Enki hatte anfangs Anzu die Aufsicht über die Igigis. Als dieser in Folge einer Rebellion starb, wurde Marduk, der Sohn Enkis, zum Befehlshaber der Igigis.

Er strebte nach immer mehr Macht und Einfluss. Rechte darauf leitete von er seiner Abstammung ab.

So war es damals mehr ein Entgegenkommen, ihm die Aufsicht über den Mars zu übertragen.

Etwa 5.000 Jahre (es gibt unterschiedliche Interpretationen der Zeitabschnitte!) dürfte Marduk der Befehlshaber auf dem Mars gewesen sein. Dann zog es ihn wieder zurück auf die Erde.

Zeitlich danach erfolgte dann die bereits erwähnte Verschwörung einiger Igigi, zur Erde zu desertieren um sich hier Menschenfrauen zu nehmen.

 

(Weiter mit: die 200 Rebellen).

 

 

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Autor: B. Freytag

www.fallwelt.de/marduk/igigi.htm