Wer war sie in den Zeiten?
September 2009
Unter: Zeitreisen, die es schon
in der Vergangenheit gab habe ich berichtet, wie Jesus einen aus seinem
Umfeld, Jakobus, in das Jahr 2009 schickte.
Hier in unserer Zeit angekommen, suchte er drei Mal
eine Person auf, deren Namen im ersten Jahrhundert Rachel war.
Es ist eine berechtigte Frage, weswegen Jakob
ausgerechnet die Rachel (von einst) besuchte.
Wenn jemand aus der Vergangenheit in die (in seine)
Zukunft reist, benötigt er Bezugspunkte, so wie wir, wenn wir uns im Gelände
orientieren müssen, Berge, Flüsse, auffällige Bäume usw. als Markierungspunkte
benutzen.
Damals dürfte Christus selbst (auf einem Berg oder
einem Kraftpunkt) Jakobus in seiner damaligen Zeit verankert haben.
In der Zukunft galt es auch einen Zeit(anker)punkt
zu finden, zu dem man sich in der Zeit hin orientieren konnte. Offenbar war
jene Freundin von mir so ein möglicher Zeitbezugspunkt.
Natürlich weiß ich nicht, wie man sich Zeitreisen
physikalisch vorzustellen vermag. Doch wird es Bezugspunkte (Ort und Zeit)
geben, die es anzusteuern gilt.
Die Zeit, die sich Jakobus aussuchte, bzw. Jesus für
ihn auswählte, mag also die so genannte Endzeit gewesen sein. Sicherlich war es
spannend für all jene, die von Jesus schon Näheres über diese Zeit gehört
hatten, das nun alles mit eigenen Augen sehen zu können.
Doch wohin in die Zeit des 21. Jahrhunderts im Jahre
2009? Die Welt ist groß, da braucht man schon einen Ort, der Sinn ergibt.
Sicherlich hätte es auch Jerusalem im 21. Jahrhundert sein können (denkbar,
dass er auch dort kurz einmal gewesen war), doch denke ich auch an Personen
(als mögliche Bezugspunkte). Die größte Sehnsucht entwickeln Menschen nach
anderen Menschen, mit denen sie eng verbunden sind. Da werden emotionale Kräfte
wirksam, die schon sehr beachtlich sind.
Da war es wohl fast zwingend, dass sich Jakobus
gerade die Rachel des 21. Jahrhunderts aussuchte. Zu ihr hatte er eine ganz
besondere Zuneigung (Verbindung).
Es gibt Menschen, die sich in den
unterschiedlichsten Zeiten immer von neuem für ein Leben auf der Erde
miteinander verabreden. Man könnte von Seelenbanden sprechen, gewissen
Seilschaften, die miteinander durch die Zeiten gehen und gemeinsame Ziele von
einst wieder aufgreifen und fortführen.
Wenn man also zu bestimmten Personen (meist ohne es zu
wissen) eine besondere Zuneigung hegt, liegt der Verdacht nahe, dass man mit
dieser Person schon oftmals im Erdenkleide interagiert hat. Und so behaupte ich
einmal, dass der Jakobus aus dem ersten Jahrhundert jemand war, der mit Rachel
schon so manches Abenteuer erlebt hat.
Ich beziehe mich auf gewisse Regeln, die es in
Verbindung mit Wiedergeburten gibt. In einer eigenen Aufsatzreihe habe ich auf
einige mir bekannte Regeln hingewiesen (Das Puzzle).
Insofern ist der (sein/ihr) Name manchmal Programm; man wird in mehreren
irdischen Inkarnationen mit ein und demselben Namen bedacht; sei es, dass der
Name besonders gut zu der Persönlichkeit oder einem bestimmten Projekt passt
oder sogar eine Hilfe sein soll, sich selbst in den Zeiten wieder aufzuspüren.
Der Name Rachel war/ist ein ganz typischer jüdischer
Name; heute, im ersten Jahrhundert und auch schon in den Zeiten davor. Von
daher könnte man von der Nadel im Heuhaufen sprechen, die man sucht. – Doch
ganz so schwierig sollte die Suche nicht sein, denn wir haben es mit einer
"Nadel" zu tun, die (bildlich gesprochen) stark leuchtet. Sie hat
Geschichte geschrieben und von daher sollte es möglich sein, die eine oder
andere mögliche Identität aufzuspüren.
Zu den so genannten Wiedergeburtsregeln gehören auch
Projekte und Seilschaften. Wenn wir das berücksichtigen, sollte man bei der
Person, die im ersten Jahrhundert Jakobus hieß, schon ein gutes Stück
weiterkommen. – Nun, "Jakobusse" gab es im ersten Jahrhundert
"massenhaft", so wie auch "Rachel" ein Allerweltsname war.
Alleine im Umfeld von Jesus werden drei "Jakobusse" namentlich
erwähnt. Zwei Jünger hießen Jakobus und einer der Jesusbrüder hieß auch
Jakobus.
Im Sinn habe ich den Jakobus, der ein Jesus-Bruder
war; dem man auch den Jakobusbrief zuschreibt und der den Beginn der frühen
Christengemeinde besonders mitprägte. Wenn man theologischen Recherchen glaubt,
wäre eigentlich Jakobus damals die Nummer eins gewesen. Doch Paulus, mit einem
ganz anderen Zugang zur christlichen Lehre, mit einer Herangehensweise, die
besonders auf die so genannten Heidenchristen zugeschnitten war, gelangte sehr
schnell zu großem Erfolg, was die Verbreitung seiner Lehre betraf. (Darauf hier
näher einzugehen, würde eine zu umfangreiche Abhandlung nach sich ziehen.)
Wer also im ersten Jahrhundert solch eine
Schlüsselrolle innehatte wie Jakobus, sollte auch vordem schon das Schicksal
des Volkes der Juden mitgeprägt haben. So hoffe ich über Jakobus etwas über die
Rachel aus dem ersten Jahrhundert, die in den überlieferten christlichen
Schriften nicht besonders erwähnt wird, zu erfahren.
Jeder
Bibelleser dürfte die Stammväter der Israeliten kennen. Die (religiösen)
Schriften erwähnen sehr oft Abraham, Isaak und Jakob in einem Zuge (die
"auserwählte" Blutlinie). Und kein anderer als Jakob war der
Stammvater der 12 Stämme Israels. Die 12 Stämme gehen auf die 12 Söhne Jakobs
zurück. Und jetzt wäre die Geschichte an der Reihe, wie Jakob zu 12 Söhnen kam.
Die
Geschichte ist in der Bibel nachzulesen, vorzugsweise unter: 1Mos 28,10 (die
Himmelsleiter) bis Kap. 35,29 (Isaaks Tod).
Es
wird dort von einigen Interaktionen mit Engeln (Außerirdischen) berichtet;
einige Prophezeiungen werden ausgesprochen; doch primär handelt die Geschichte
davon, wie Jakob zu zwei Frauen und zwei Nebenfrauen kam und mit diesen 12
Söhne zeugte.
Näheres
werde ich vielleicht einmal unter "Wer war Jakobus" behandeln.
Jakob ging es vorzugsweise um Rahel; sie war schön und begehrenswert. Sie war
die Frau, in die er sich sofort verliebte, und sie war auch die Frau, zu der er
offensichtlich hingeführt wurde. Sie war die Frau, derentwegen er sich bei
seinem Onkel (Laban) verdingte, um 14 ganze Jahre für ihn zu arbeiten. (Das
muss Liebe sein!) Diese Liebe war ganz offensichtlich eine Fortsetzung einer
Zusammenarbeit/eines Zusammenspiels), welche/s bereits in vorherigen Leben
begonnenen haben dürfte.
Jakob
Jakobus
Rahel
Rachel
Ein Vergleich der Namen
ist schon recht überzeugend. Nun werden die beiden nicht immer unter demselben
Namen gelebt haben. Doch es mag Zeiten gegeben haben, da ihnen erneut dieser
oder ein ähnlicher Name gegeben wurde, um gewisse Verbindungen zu einstigen
herausragenden Inkarnationen herzustellen. Und letztendlich auch, um einem
Inkarnationsforscher wie mir, die Arbeit etwas zu erleichtern(?).
Kritiker mögen einwenden,
meine Überlegungen seien einerseits in gewisser Weise logisch, doch stehen sie
letztendlich auf schwachen Beinen. Das ist auch mir bekannt, und deshalb werde
ich einen weiteren "Anhaltspunkt" nachlegen, der aus meiner Sicht
recht gewichtig ist.
Die
gerade erst gehörte Geschichte des "Zeitreisenden Jakob" im Sinn,
machte ich an einem Nachmittag einen Spaziergang durch die nähere Umgebung.
Mein Blick fiel auf einige Kirschlorbeerpflanzen, die im Vorgarten gepflanzt
waren. Sie sahen recht dekorativ aus. Da schoss es mir in den Sinn, Lorber
"Jakob Lorber", das ist ein weiteres Puzzleteil zum Verstehen dieser
Geschichte.
Er
war ein Prophet (1800 - 1864), der viele Jahre seines Lebens kaum etwas anderes
getan haben dürfte, als medial empfangene Worte (insbesondere über das Leben
und Wirken von Jesus) aufzuschreiben. Die Büchersammlung, die aus seinen
Aufzeichnungen entstand, würde ganze Bücherregale füllen. Vorzugsweise handelt
es sich um ein aus 25 Bänden bestehendes Offenbarungswerk.
Was
hat nun dieser Jakob Lorber mit der wiedergeborenen Rachel zu schaffen? Viel
viel mehr, als man auf den ersten Blick meinen mag.
Wenn
im Leben dieser wiedergeborenen Rachel ein Buch (eine Büchersammlung) überhaupt
eine Rolle spielte, dann waren es die Bücher von Jakob Lorber. Sie hat sie wohl
alle gelesen, viele von ihnen mehrmals.
Auch
mich bat sie, jene Bücher zu lesen. Darüber ließe sich wohl reden, aber nicht
25 dicke Bücher. Woher die Zeit nehmen? Ich habe ihr dann meist gesagt, wenn man
nicht in der Lage ist, das Wissen (die Wissensinhalte) auf ein vernünftiges Maß
zu reduzieren, wird niemand (auch Gott) von mir nicht erwarten, mich durch
solch einen Wust von Lesestoff durchzuarbeiten.
Nicht
selten waren wir unterschiedlicher Meinung. Von ihr kam dann oft der Hinweis,
dass Jakob L. das in seinen Büchern so und so erklärte. Das hat mich natürlich
längst nicht immer überzeugt. Für mich war Jakob Lorber auch nur ein Kind
seiner Zeit. D.h., er würde heute, wenn er wieder mediales Wissen empfangen
sollte, das eine und andere ganz anders erklären. Unsere Sicht der Dinge ist
nach über 150 Jahren schon eine andere als damals. Und gerade mediale
Durchgaben orientieren sich an dem Wissen (und dem "verstehen können")
jener, die es empfangen, bzw. für die es gedacht ist.
Doch
über das, was Jakob Lorber sagte/schrieb, gab es mit ihr nichts zu diskutieren.
Das war so und das hatte ich zu akzeptieren. – Wenn dieser Jakob Lorber früher einmal
jener Jakob (Jesus-Bruder) aus dem ersten Jahrhundert war und auch der Jakob,
der Rachel ehelichte, ist es klar warum; spätestens dann sollte der Groschen
(Cent) gefallen sein. Auf diesen Jakob, mit dem sie sich eng verbunden fühlte,
mit dem sie schon viele gemeinsame Leben verbrachte; auf diesen Jakob ließ sie
nichts kommen. – Das ergibt natürlich Sinn!
In Verbindung mit dieser
Seilschaft (Jakob / Rachel) sollte man noch manche weitere Leben dieser
Personen finden können. Das soll an dieser Stelle aber noch nicht gemacht
werden.
Autor: B. Freytag
www.seelenwandern.de/werwarwer/rachel.htm