Juni 2007
Um diese Frage schon vorweg zu beantworten, einige
sehen fast genauso aus wie wir!
Und doch gibt es ein
paar feine physiognomische Unterschiede. Die Bibel erwähnt mehrere solche
relevante Anhaltspunkte. Und wieder einmal macht es Sinn, in die Bibel zu schauen,
um fündig zu werden.
Die Engel (Söhne
Gottes) sind uns biologisch so ähnlich, dass sie in vorsintflutlichen Zeiten
des öfteren mit Erdenfrauen kopulierten [1Mose
6]. Es kam dadurch zu einem Bastardgeschlecht aus Riesenwüchsigen. Viele Frauen haben solch eine
Schwangerschaft nicht überlebt. Dennoch waren sich die beiden Rassen (die
Himmlischen und die damaligen Irdischen) biologisch so ähnlich, (verwandt) dass
sie untereinander Nachwuchs zeugen konnten. Das müsste eigentlich jedem, der
etwas von biologischen Gesetzen versteht, begreiflich machen, dass Engel und
Menschen sehr ähnlich sein müssen.
Würde man einen (als)
Engel erkennen, wenn man ihm (in normaler Menschenkleidung) in der Stadt
begegnen würde?
Mit größter
Wahrscheinlichkeit nicht! In der Tat können wir schon oft Engeln begegnet sein,
ohne dass wir im entferntesten daran gedacht haben, dass es himmlische Wesen
sein könnten.
Gastfrei zu
sein vergeßt nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
Wir sind heute so
aufgeklärt und haben Zugriff auf unglaublich viele Informationsquellen
jeglicher Art. Und doch wissen wir über viele Dinge weniger als unsere fernen
Vorfahren. (So z.B. über Engel.) Denn wenn wir ihre Berichte lesen, müssen wir
daraus den Schluss ziehen, dass sie eine Menge von diesen Besuchern aus fernen
Gefilden wussten.
Erst durch eine von der
Kirche geprägte, viel zu lange, Zeit der Dunkelheit, ging jenes Wissen nach und
nach verloren. Das wahre Wissen über Engel wurde durch Zerrbilder der Kirche
überdeckt, die wie dichte Schleier darüber lagen. Und diese Schleier liegen
dort immer noch. Ewig Gestrige (z.B. religiöse Fundamentalisten) setzen alles
daran, an alten Glaubensmustern festzuhalten.
Ich kann nur jedem
Leser dieser Zeilen empfehlen, sich von Denkstrukturen zu lösen, die einen
irgendwie an der Tradition festheften. Wenn man nicht bereit ist, alles, woran
man Jahrzehnte fest geglaubt hat, in Frage zu stellen, wird man größte
Schwierigkeiten damit haben, die hier vorgebrachten Argumente
nachzuvollziehen.
16 Aber der Engel
des HERRN antwortete Manoach: Wenn du mich auch hier hältst, so esse ich doch
von deiner Speise nicht. Willst du aber dem HERRN ein Brandopfer bringen, so
kannst du es opfern. Manoach
aber wußte nicht, dass es der Engel des HERRN war.
17 Und
Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wie heißt du? Denn wir wollen dich ehren,
wenn nun eintrifft, was du gesagt hast.
18 Aber der
Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen, der doch
geheimnisvoll ist?
19 Da nahm
Manoach ein Ziegenböcklein und Speisopfer und brachte es auf einem Felsen dem
HERRN dar, der geheimnisvolle Dinge tut. Manoach aber und seine Frau sahen zu.
20 Und als die Flamme aufloderte
vom Altar gen Himmel, fuhr der Engel des HERRN auf in der Flamme des Altars.
Als das Manoach und seine Frau sahen, fielen sie zur Erde auf ihr Angesicht.
21 Und der
Engel des HERRN erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. Damals erkannte Manoach, dass es
der Engel des HERRN war,
22 und
sprach zu seiner Frau: Wir müssen des Todes sterben, weil wir Gott gesehen
haben.
Manoach hatte Kontakt
mit diesem Fremden. Seinem Aussehen nach war er nicht als ein Himmlischer zu
erkennen. Er sah eben wie ein Mensch aus.
Das stimmt nicht ganz,
denn dieser Fremde war zuvor schon seiner Frau begegnet. Und sie hatte ihn sehr
wohl als einen Himmlischen erkannt. Obwohl seine Frau Manoach von dieser
Begegnung erzählte und er um das Wiederkommen dieses Fremden bat, erkannte er
ihn selbst nicht als einen "Mann Gottes". Entweder wurde Manoach in
dieser Angelegenheit blind gemacht oder er war als Mann nicht sensibel genug
für die feinen physiognomischen Unterschiede.
Da kam die
Frau und sagte es ihrem Mann und sprach: Es kam ein Mann Gottes zu mir, und seine Gestalt war anzusehen wie
der Engel Gottes, zum Erschrecken, so dass ich ihn nicht fragte, woher
oder wohin; und er sagte mir nicht, wie er hieß.
Er sah zum Erschrecken
aus, sagt uns der Bericht. Was ist denn an einem Engel so erschreckend??? Er
ist eben doch etwas anders. Wenn man diese feinen Unterschiede erkennt, wird
einem schon etwas unheimlich zumute; zumal damals ein Gerücht im Umlauf war.
Das Gerücht, dass man sterben müsse, wenn man Gott sehen würde. Dieses Gerücht
hat sich übrigens hartnäckig bis in unsere Zeit gehalten.
Anhand einiger
Bibelberichte mit physiognomischen Hinweisen soll das Thema in Folge etwas
konkreter werden. – Danach folgt noch eine stichwortartige Übersicht.
Ihre Aura scheint
irgendwie strahlend zu sein, dennoch ist ihre Äußerlichkeit der der
Erdenmenschen sehr ähnlich.
Oft erscheinen sie in
linnenen (Leinen) Gewändern, manchmal eher in einer Art Schutzanzug.
Aber noch nie wurden
sie mit Flügeln oder einem Federkleid beschrieben.
92 (25)
Dieser erwiderte und sprach: >>Da sehe ich aber vier Männer im Feuer ohne
Fesseln umhergehen, ohne dass sie einen Schaden genommen haben, und der vierte sieht aus wie ein
himmlisches Wesen.<<
"Der vierte sieht
aus, wie ein himmlisches Wesen"! Das ist wieder einmal ein Hinweis darauf,
dass die Menschen jener Zeit genau wussten, wie diese himmlischen Besucher
aussahen.
4 Am
vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats befand ich mich am Ufer des großen
Flusses, des Tigris. 5 Ich erhob meine Augen und schaute: da sah ich einen Mann, mit einem
Linnengewand bekleidet, um die Lenden einen Gürtel aus feinstem Gold; 6 sein
Leib war wie Chrysolith, sein Antlitz sah aus wie der Blitz, seine Augen wie
Feuerfackeln; seine Arme und Beine funkelten wie Glanzerz, und der Schall
seiner Worte glich dem Lärmen einer Volksmenge. 7 Ich, Daniel, allein
sah die Erscheinung. Die Leute bei mir sahen von der Erscheinung nichts;
doch befiel sie ein gewaltiger Schrecken, so dass sie flohen, um sich zu
verbergen. 8 So blieb ich allein zurück, als ich diese gewaltige Erscheinung
schaute. Da entschwand mir jegliche Kraft, mein Aussehen ward furchtbar
entstellt, und ich konnte keine Kraft mehr aufbringen. 9 Nun vernahm ich den
Schall seiner Worte. Als ich vollends den Schall seiner Worte hörte, fiel ich
ohnmächtig auf mein Angesicht, mein Gesicht zur Erde gewandt. 10 Aber siehe da!
Eine Hand berührte mich und brachte mich mühsam auf meine Knie.......16 Doch
siehe da, wie mit
Menschenhand berührte er meine Lippen, dass ich meinen Mund öffnen und
reden konnte. So sprach ich zu dem, der vor mir stand: >>Mein Herr, bei
der Erscheinung sind Krämpfe über mich gekommen, und ich konnte keine Kraft
mehr aufbringen. 17 Wie könnte denn auch solch ein Knecht meines Herrn mit
diesem meinem hohen Herrn sprechen?<< Von da ab blieb keine Kraft mehr in
mir, und es ging mir der Atem aus. 18 Und abermals berührte mich der, welcher wie ein Mensch aussah,
und stärkte mich.
5 Ich,
Daniel, schaute hin und sah,
dass noch zwei andere (Engel) dastanden, der eine diesseits des Flußufers, der
andere am jenseitigen Flußufer. 6 Er sprach zu dem Mann im Leinenkleid, der
sich über dem Wasser des Flusses befand: >>Wie lange dauert es noch bis
zum Ende dieser ungeheuerlichen Dinge?<< 7 Darauf vernahm ich den Mann im Leinenkleid,
der sich über dem Wasser des Flusses befand; er erhob seine rechte und linke
Hand zum Himmel und tat beim Ewiglebenden einen Schwur: >>Eine Zeit, zwei
Zeiten und eine halbe Zeit. Ist man damit fertig, die Macht des heiligen Volkes
zu zerschlagen, dann wird sich dies alles vollenden.<< 8 Das hörte ich
wohl, verstand es aber nicht.
2 Und siehe,
es entstand ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat hinzu, wälzte den
Stein weg und setzte sich darauf. 3 Sein Aussehen war wie ein Blitz, und
sein Gewand war weiß wie Schnee. 4 Aus Furcht vor ihm erbebten die
Wächter und waren wie tot. 5 Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und
sprach: >>Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den
Gekreuzigten. 6 Er ist nicht hier; denn er ist auferweckt worden, wie er gesagt
hat; kommt und seht den Platz, wo er lag!
5 Und sie
gingen in das Grab hinein, sahen zur Rechten einen Jüngling sitzen, umkleidet mit einem weißen Gewand,
und erschraken sehr. 6 Er aber sprach zu ihnen: >>Fürchtet euch
nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferweckt
worden, er ist nicht hier; seht hier den Platz, wo sie ihn hingelegt hatten. 7
Doch geht nun hin und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus
nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.<<
4 Sie waren
darüber ganz ratlos, als
auf einmal zwei Männer vor ihnen standen in strahlendem Kleid, 5 und als
sie voll Schrecken ihren Blick zu Boden senkten, sprachen jene zu ihnen:
>>Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? 6 Er ist nicht hier, sondern
ist auferweckt worden. Erinnert euch, wie er, noch in Galiläa, zu euch sagte:
12 und sah zwei Engel dasitzen, in weißen
Gewändern, einen zu Häupten und einen zu den Füßen, wo der Leib Jesu
gelegen hatte.
Paulus spricht von einem
anderen Glanz. Die Himmlischen sind von einer glänzenderen, feineren,
lichteren, reineren Beschaffenheit als die Irdischen.
Da es auch einen
Hinweis darauf gibt, dass sie nicht heiraten, sollten wir annehmen können, dass
bei ihnen Fortpflanzung keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bei
quasi Unsterblichkeit wäre ein Fortpflanzungstrieb auch sicherlich nicht
angebracht.
Und es gibt
himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz der himmlischen,
anders der der irdischen;
denn in der
Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind
wie Engel im Himmel.
die aber, die
für würdig gehalten werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung
aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet;
Es folgt eine kleine
Auswahl, jeweils in der Ausdrucksweise der angegebenen Übersetzungen:
▪ sehen aus wie Menschen, aber doch
irgendwie anders [Richter 13]
▪ welcher wie ein Mensch aussah, und stärkte
mich. [Dan 10:18 / Pattloch]
▪ einen Mann, mit einem Linnengewand
bekleidet, [Dan 10:5 / Pattloch]
▪ Mann im Leinenkleid [Dan 12:6 / Pattloch]
▪ sein Gewand war weiß wie Schnee. [Mat
28:3 / Pattloch]
▪ einen Jüngling sitzen, umkleidet mit einem
weißen Gewand [Mar 16:5 / Pattloch]
▪ standen in strahlendem Kleid [Luk 24:4 / Pattloch]
▪ Herrlich aussehend [2Makk 10:29 / Pattloch]
▪ um die Lenden einen Gürtel aus feinstem
Gold [Dan 10:5 / Pattloch]
▪ sein Leib war wie Chrysolith [Dan 10:6 / Pattloch]
▪ Arme und Füße wie der
Anblick von glatter Bronze [Dan 10:6 / Elberfelder rev.]
▪ Füße gleich glänzendem Erz [Offb 2:18 / Elberfelder rev.]
▪ Füße gleich glänzendem Erz,
als glühten sie im Ofen [Offb 1:15 / Elberfelder rev.]
▪ eine Gestalt, dem Aussehen eines Menschen
gleich [Hes 1:26 / Elberfelder]
▪ Aber anders ist der Glanz [1Kor 15:40 / Elberfelder]
▪ fielen damals durch andere Kleidung (Mode)
auf. [Dan 10:6]
▪ das Haar seines Hauptes (war) wie reine
Wolle [Dan 7:9 / Elberfeld]
▪ sein Haupthaar so weiß wie reine Wolle [Dan 7:9 / g. Nachricht]
▪ die Haare ‹waren› weiß wie weiße Wolle [Offb
1:14 / Scofield]
▪ sein Antlitz sah aus wie der Blitz [Dan 10:6 / Pattloch]
▪ Sein Aussehen war wie ein Blitz [Mat 28:3 / Pattloch]
▪ Und seine Augen waren wie Feuerfackeln [Dan 10:6 / Elberfelder]
▪ seine Augen wie eine Feuerflamme [Offb
1:14 / Scofield]
▪ Seine Augen aber sind eine Feuerflamme [Offb 19:12]
▪ dessen Augen wie Feuer glühen [Offb 2:18 g. Nachricht]
▪ Der
Schall seiner Worte glich dem Lärmen einer Volksmenge [Dan 10:6 / Pattloch]
▪ Doch siehe da, wie mit Menschenhand
berührte er [Dan 10:16 / Pattloch]
Physiognomische
Besonderheiten der Engel reduzieren sich nicht nur auf die in der Bibel
behandelten Merkmale. Diese ließen sich ergänzen durch Berichte aus neuerer
Zeit. Denn Engelkontakte hat es zu jeder Zeit gegeben. Übrigens stehen auch die
Berichte aus späteren Zeitabschnitten und solchen aus der Gegenwart im Einklang
mit denen aus der Bibel.
Das Aussehen der Augen,
das irgendwie zeitlose Erscheinungsbild oder die weißen Haare werden immer
wieder genannt.
Was in der Bibel nicht
so zum Ausdruck kommt, ist die hohe Stirn und das sehr glatte (faltenlose)
Gesicht.
Sie machten uns ihnen ähnlich
Dann sprach
Gott: >>Laßt uns Menschen
machen nach unserem Abbild, uns ähnlich; sie sollen
Nach Gottes Ebenbild
1 Dies ist
das Buch des Stammbaumes Adams. Am Tage, da Gott Adam schuf, formte er ihn nach Gottes
Ebenbild. 2 Als Mann und Frau schuf er sie; er segnete sie und nannte
sie Mensch am Tage, da sie erschaffen wurden. 3 Als Adam nun 130 Jahre alt war,
zeugte er einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set.
In seinem Bilde
Wer
Menschenblut vergießt, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden! Denn nach seinem Bilde hat Gott den
Menschen gemacht.
Gleich mehrmals haben
wir in der Bibel den Hinweis auf die Ähnlichkeit des Menschen mit den
Erschaffern. Es wäre paradox anzunehmen, dass Engel, (weil himmlischer Natur)
völlig anders als Menschen beschaffen sein müssten.
Oder liegt das daran,
dass wir vom "Himmel" eine falsche (kirchlich geprägte) Ansicht
hegen? Siehe auch den Aufsatz zum Thema Himmel.
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Begraben wir
schnellstens eventuell noch vorhandene Klischee-Vorstellungen von Engeln;
insbesondere von geflügelten Wesenheiten. Diese sollten möglichst umgehend der
Vergangenheit angehören.
Zum Thema Engel gibt es
weiterführende Seiten von mir.
Siehe dazu auch http://www.fallwelt.de
und die Seiten, auf
denen auch weitere
Quellen und neuzeitliche
Begegnungen behandelt werden.
Autor: B. Freytag
www.fallwelt.de/goetter/physioengel.htm