Verhinderte Atomkriege

Wir standen schon oftmals vor einem Atomkrieg

 

 

November 2017

 

 

Einige Beinahe-Atomkonflikte. 1

Weltuntergangsuhr 6

Stanislaw Petrow.. 7

William Bassett 8

Das Wettrüsten. 9

 

 

 

Die US-Amerikaner besaßen schon 1945 die Dreistigkeit, die teuflischste aller bekannten Waffen über Feindesland (Japan) zur Explosion zu bringen. Die Ungeheuerlichkeiten, welche sie in Folge mit dieser Waffentechnik in Szene setzten, lassen sich in Worten kaum beschreiben.(*)

Die von den US-Amerikanern propagierte Meinung über Nazideutschland mit Adolf Hitler als der Personifikation des Bösen in einer Person würde in einem Vergleich mit den USA mehr als relativiert werden. Denn das dortige Militär spielt leichtfertig mit der Existenz von 7.000.000.000 Menschen ... wohingegen Nazideutschland in den Anfängen nur eine Umvolkung betrieb.

(*) Bikini Atoll / Ozonloch / Wettrüsten / Verseuchung der Atmosphäre in den 60ern / u.v.m.

 

Die Tragweite meiner Anfangsworte wird in der nachfolgenden Betrachtung mehr als deutlich werden, denn wir wären eigentlich schon vielmals einen Strahlentod gestorben.

 

Sogar der Mainstream hat uns darüber informiert, dass wir mehrmals ganz dicht davor waren, einen Atomkrieg auszulösen.

Man denke da nur an die Kuba-Krise, in der sich die Situation dermaßen zuspitzte, dass fast ein Atomkrieg ausgelöst worden wäre, hätten nicht die Russen damals eingelenkt und die Atomraketen in Kuba wieder abgebaut .................. doch es gab viele weitere dramatische Zwischenfälle; einige sollen im Artikel genannt werden.

 

 

 

Einige Beinahe-Atomkonflikte

(Technische Pannen und Provokationen)

 

Es folgen in chronologischer Reihenfolge einige solcher Pannen/Konflikte mit Nuklearwaffen. Die Liste ist nicht vollständig ... manche gehen gar von über tausend solcher Vorfälle aus. Auffällig ist die Häufung der Pannen in den 60ern. Entweder war diese Zeit  besonders gefährlich (weil man aus vielen Fehlern noch nicht gelernt hatte) oder aber man hielt  jüngere Pannen aus Gründen der Geheimhaltung noch rigoros zurück.

 

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Informationen aus: 20 Mishaps That Might Have Started Accidental Nuclear War

 

 

1956 Suezkrise

Der Ost-West-Konflikt hat immer wieder Krisenherde geschaffen und während solcher Krisen kommt es schnell vor, dass überreagiert wird.

 

100 russische Kampfbomber flogen angeblich über Syrien; ein britischer Bomber wurde angeblich über Syrien abgeschossen und unbekannte Flugzeuge flogen über der Türkei; das sind nur einige der Dinge, die sich ereignet haben sollen. Es war eine Situation entstanden, die den NATO-Operationsplan für Kernschläge gegen die UdSSR hätte auslösen können. Im Nachhinein hat man die Vorfälle kleingeredet. Der britische Bomber hatte einen Motorschaden, die 100 Flugzeuge wurden zu einer kleinen Eskorte für den Präsidenten Syriens und die unbekannten Flugzeuge über der Türkei wurden zu Schwänen. - Aber einen Atomkrieg in Betracht zu ziehen, wie krank ist das?

 

 

1958 Georgia

Zitat aus: "Broken Arrow": Wie die USA eine Atombombe verbummelten 

Im Meer vor der Küste von Savannah im US-Bundesstaat Georgia lauert eine unsichtbare Gefahr. ...

Die Mark-15-Bombe ist eine von vermutlich Hunderten sogenannten Broken Arrows ("abgebrochenen Pfeilen"), also Atombomben, die bei Luft- oder Seeunglücken verloren gingen. Sie musste im Winter 1958 abgeworfen werden, im Rahmen einer geheimen Mission, bei der ein Luftangriff auf eine sowjetische Stadt simuliert wurde. Die B-47, die die Bombe an Bord hatte, stieß kurz nach Mitternacht mit einem F-86-Kampfflugzeug zusammen und musste auf einer Fliegerbasis bei Savannah notlanden – zuvor allerdings ließ der Pilot, Oberst Howard Richardson, die Bombe ein paar Meilen vor der Insel ins Wasser fallen.

 

 

1960 Thule

Zitat aus: Menschheit entging bereits 1200 Atombomben-GAUs

 

Einmal im Jahr 1960 warnte der Computer des "North American Air Defense Command" (NORAD) mit 99,9 Prozent Sicherheit vor sowjetischen Raketen im Anflug. Nichts geschah. Es stellte sich heraus, dass das US-Frühwarnsystem im grönländischen Thule den aufgehenden Mond über Norwegen für Raketenschwärme aus Sibirien gehalten hatte.

 

 

1961 Thule (Grönland)

Am 24. November fielen dort alle Nachrichtenverbindungen aus. Es gab zwei mögliche Erklärungen: Entweder Kriegseinwirkung oder der äußerst unwahrscheinliche Ausfall aller Nachrichtensysteme gleichzeitig. Die Ursache war letztendlich ein überhitzter Motor in Colorado, den alle Sender als Zwischenstation nutzten.

 

 

1961 North Carolina

1961 fielen zwei Wasserstoffbomben auf North Carolina. Die Sprengkraft wäre das 250fache von Hiroshima gewesen.

Zitat aus: Beinahe-Katastrophe in den 60er-Jahren Als die USA fast ihre Ostküste zerstörten

Dem Bericht zufolge ist damals ein B-52-Bomber der Air Force mit zwei Wasserstoffbomben an Bord über der Ortschaft Goldsboro auseinandergebrochen. Eine der Bomben landete durch einen Fallschirm gebremst relativ unbeschadet, die andere fiel in ein matschiges Feld und zerbrach. Anscheinend stand eine der Bomben kurz vor der Detonation. Wie es in dem Bericht heißt, habe sich die Bombe genauso verhalten, wie sie es im Kriegsfall hätte tun sollen. 

 

Ich sage, auch wenn das auf den ersten Blick zynisch klingen mag, schade, dass diese Bombe nicht detonierte, denn jene Millionen von Toten (die Strahlengeschädigten nicht eingerechnet) hätten dem Atomwahn schon im Anfang einen wirksam Einhalt bieten können. Doch jene Ostküstler hatten 1961 großes Glück. Das war aber eher Pech für die übrige Welt, weil das atomare Wettrüsten eine weltweite atomare Verseuchung immer wahrscheinlicher macht.

 

 

1961 Bergung einer Atombombe

Bildquelle: https://www.welt.de/geschichte/article121167769/Menschheit-entging-bereits-1200-Atombomben-GAUs.html

Zitat aus: Menschheit entging bereits 1200 Atombomben-GAUs

Hätte ein Kurzschluss einen Schalter lahmgelegt, wäre mehr Zerstörungskraft als in allen Kriegen der Menschheitsgeschichte durch Sprengstoff freigesetzt worden; das Äquivalent von 260 Hiroshima-Bomben hätte Goldsboro in North Carolina verbrannt und Washington und Philadelphia radioaktiv verseucht.

 

 

1962 Wrangel - Insel

Am 23. August 1962 machte ein B-52 Bomber einen Navigationsfehler und näherte sich im Nordmeer dem sowjetischen Luftraum in der Nähe der Wrangel - Insel. In dieser Gegend schien damals die Navigation äußerst schwierig zu sein. Also mal aus Versehen zum Nachbarn fliegen???

 

 

1962 Halbinsel von Chukotski

In der Nacht vom 26. Oktober wurde einem U2 Piloten befohlen, einen neuen Weg über den Nordpol zu fliegen. In dieser Nacht verhinderte die Aurora gute Sextanten-Messungen und das Flugzeug streunte über der Halbinsel von Chukotski. ... Die Russen stiegen mit Abfangjägern auf, der US-Pilot drehte Richtung Alaska ab und erhielt Geleitschutz von atombewaffneten US-Abfangjägern.

 

 

1962 Weltraum

Am 24. Oktober explodierte ein sowjetischer Satellit. Dieser Umstand (für mich nicht nachvollziehbar) ließ die Vereinigten Staaten glauben, dass die UDSSR eine massive Interkontinentalraketen-Offensive ergriffen.

 

 

1962 Wisconsin

25. Oktober 1962 / Ein Wächter schoss auf einen vermeintlichen Einbrecher und aktivierte eine Sabotage-Warnung. Diese löste automatisch Sabotagewarnungen in allen Basen im Gebiet aus. In Volk Feld, Wisconsin, hatte man das Signalkabel falsch angeschlossen .... F-106A Auffänger erhielten Startbefehl und man glaubte, der dritte Weltkrieg hätte begonnen. Zum Glück gelang es den startbereiten Flugzeugen zu signalisieren, nicht zu starten. Der angebliche Einbrecher war ein Bär.

 

 

1962 Vandenburg

Am 26. Oktober startete vom Vandenburg-Stützpunkt eine Interkontinentalrakete mit Atomsprengköpfen. Das zumindest hätten die Russen glauben müssen, denn alle Raketen dieses Typs waren mit Atomsprengköpfen ausgerüstet. Doch hierbei handelte es sich nur um einen Testflug ohne Atomsprengkopf. Vielleicht hätte man das den Russen vorher erklären sollen.

 

 

1962 Florida

Am 26. Oktober fand ein weiterer Teststart einer Interkontinentalrakete der Titan-II von Florida in den Südlichen Pazifik statt. Hier jedoch hatte sich die Kuba-Krise zugespitzt. Was soll da eine Testrakete, wenn man befürchten muss, dass die Russen von einem vermeintlichen Angriff ausgehen könnten? Da sollte man doch lieber vorher Bescheid geben, oder besser noch, diesen Unsinn ganz lassen!

 

 

1962 Malmstrom - Luftwaffenstützpunkt

Silo und Rakete waren am 26. Oktober bereit zur Aufstellung. Da jedoch keine bewaffneten Wächter verfügbar waren, um den Transport von der normalen getrennten Lagerung zu begleiten, wurden die "Start-ermöglichen-Ausrüstungen" und Codes alle in das Silo gelegt. Es wäre so für einen einzelnen Monteur möglich gewesen, eine völlig bewaffnete Rakete zu einem der vorgegebenen Ziele zu starten.

 

 

1962 Vereinigtes Königreich

Am 26. Oktober entschied sich Luft- Marshall Cross dafür, den Bomber-Befehl für eine Bereitschafts-Übung (Vereinigtes Königreich) wegen der Kuba-Krise zu verlängern. Dadurch war es möglich, Nuklearbomber in Abständen von 15 Minuten zu starten. Es war anzunehmen, dass die sowjetische Aufklärung diese Bewegungen als ein Teil eines koordinierten Plans, in der Vorbereitung des unmittelbaren Krieges, wahrnehmen würde.

 

 

1962 New Jersey

Am 28. Oktober wurde ein atomarer Angriff, von Kuba kommend, simuliert. Gleichzeitig kam ein Satellit, von dem sie keine Kenntnis hatten, über den Horizont; die Militärbediensteten waren irritiert. Ein Gegenschlag (Entwarnung) konnte erst gegeben werden als keine Detonation in der vorausgesagten Zeit erfolgte.

 

 

1962 Okinawa

Auf Okinawa stationierte US-Soldaten hätten beinahe atomar bestückte Marschflugkörper abgeschossen. Alle Sicherheitscodes wurden abgeglichen und erwiesen sich als korrekt. Auch zusätzliche angeforderte Codes bestätigten den Abschlussbefehl. Mehr zu dieser Geschichte in diesem Artikel unter: William Bassett

 

 

1962 Georgia

Satelliten wurden in einer neuen Station als mögliche Raketen gedeutet. Man war dort nicht in der Lage, diese Objekte zu identifizieren. Doch Moorestown konnte der falschen Warnung (zum Glück noch rechtzeitig) widersprechen.

 

 

1962 Doppelagent

1962 arbeitete Oberst Oleg Penkovsky mit den Sowjets als ein Doppelagent (für die Vereinigten Staaten). Ihm war ein Code gegeben worden, durch welchen man den CIA warnte, wenn er überzeugt war, dass ein sowjetischer Angriff auf die Vereinigten Staaten nahe bevorstünde. Diesen gab es wohl am 2. November, doch Penkovsky war aufgeflogen und sollte hingerichtet werden.

 

 

1962 Kuba

Wohl der bekannteste Fall ist der im Zusammenhang mit der Kuba-Krise.

Zitat aus: Ganz dicht an der Explosion

Als die Kuba-Krise im Oktober 1962 auf ihrem Höhepunkt ist, warnen U-Kriegsschiffe vier sowjetische U-Boote mit Nuklearbewaffnung davor, man werde Wasserbomben testen. Die Nachricht erreicht die U-Boote jedoch nicht. Abgeschnitten von der Außenwelt und unter dem Eindruck eines Angriffs entscheidet einer der Befehlshaber unter der Meeresoberfläche, einen Nuklearsprengkopf zu zünden. Nur dank seines Stellvertreters wird der Atomkrieg abgewendet - dieser kann seinen Vorgesetzten umstimmen.

 

 

1965 Frühwarnsysteme

Man hatte Frühwarnsysteme für einen nuklearen Angriff eingerichtet. Dieser reagierte schon auf den Nuklearblitz und nicht erst, wenn durch die Druckwelle die Zerstörungen einsetzen. Grün OK, Gelb Sensor Defekt, Rot Warnung.

Am 15. November zeigten die meisten Signale auf Gelb, in zwei anderen Städten gar auf Rot (wegen eines Fehlers im Stromkreis). Der Notfallplan sah nun den Alarm vor, also Gegenangriff mit Atomraketen. Doch das Militär tat nichts.

 

 

23. Mai 1967

Geschichte aus:  Als die Sonne beinahe einen Atomkrieg auslöste - WELT.htm

Am 23. Mai fielen alle drei arktischen Frühwarnsysteme der Amerikaner in Kanada, Nordengland und auf Grönland aus.

Da zugleich auch noch die gesamte Funkkommunikation zusammenbrach, witterten die US-Militärs umgehend einen feindlichen sowjetischen Akt und versetzten die in der Luft patrouillierenden Atombomber in Alarmbereitschaft. Außerdem wurden weitere Maschinen auf ihren Basen mit nuklearen Waffen bestückt und startklar gemacht. Der Dritte Weltkrieg drohte auszubrechen. ...

In der aufgeheizten Stimmung des Frühjahrs 1967 sah man darin einen möglichen kriegerischen Akt, der nach Lage der Dinge nur von der Sowjetunion inszeniert worden sein konnte.

Grund für die Störungen waren nicht die Sowjets, sondern außergewöhnlich starke Sonnenstürme.

 

 

1968 Thule (Grönland)

Zitat aus: Gegenteil

Am 21. Januar 1968 kam es dort zu einer Katastrophe, die erst nach 18 Jahren, im Oktober 1986, der Öffentlichkeit bekannt wurde: Ein B-52-Bomber mit vier Atombomben an Bord stürzte unmittelbar nach dem Start ab(*). Es kam zur Explosion und starker Wind trieb freigesetztes Plutonium bis ins nahe gelegene Thule. Jede der Bomben enthielt 4 kg Plutonium, das schon in kleinsten Mengen hochgiftig ist. Da es anscheinend nicht zu einer Atomexplosion kam, muss es sich um so genannte "schmutzige Bomben" gehandelt  haben. Das sind konventionelle Bomben, die Plutonium verteilen, um ganze Landstriche zu verseuchen.

(*) Ein Feuer brach an Bord aus, der Pilot bereitete sich auf eine Notlandung vor, doch das Flugzeug wurde unkontrollierbar und stürzte wenig später ab.

Die US-Amerikaner ließen Eskimos und Dänen die verseuchten Wrackteile einsammeln; viele erkrankten, nur deshalb kam die Sache überhaupt ans Licht, weil 280 betroffene Dänen 1986 Anzeige erstatteten.

 

 

1973 Nahost-Krieg

Oktober 1973, der arabisch-israelische Krieg war in Gange. Die Amerikaner wollten verhindern, dass die Russen den Ägyptern zur Hilfe kommen. Sie bestellten DEFCON 3(*). Die folgenden Bewegungen des Flugzeuges und der Truppen wurden natürlich durch die sowjetische Aufklärung beobachtet. Diese Aktion war als Warnung gedacht, dies hätte aber bei den Russen auch ganz anders interpretiert werden können.

Am selben Tag kam es auf dem Luftwaffenstützpunkt, Michigan zu einem Fehlalarm, der die B-52 Mannschaften zu ihren Flugzeugen eilen ließ. Der Fehler konnte jedoch erkannt werden, bevor die Flugzeuge abhoben.

(*) DEFCON / Erklärung (aus Wikipedia)

·         DEFCON 5 – Friedenszeit

·         DEFCON 4 – Friedenszeit, erhöhte Aufklärung und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

·         DEFCON 3 – Erhöhte Einsatzbereitschaft, Standard-Funkrufzeichen der US-Truppen werden durch geheime Rufzeichen ersetzt

·         DEFCON 2 – Erhöhte Einsatzbereitschaft, Mobilisierung der Reserve

·         DEFCON 1 – Maximale Einsatzbereitschaft, alle verfügbaren Truppen werden eingesetzt.

 

 

1979 Pentagon Befehlszentrum

Es wurde ein Muster registriert, welches auf einen russischen Raketenangriff schließen ließ. Notvorbereitungen wurden eingeleitet. Die Präsidentenmaschine (ohne Präsident!!!) wurde gestartet, nicht einmal der heiße Draht wurde genutzt, um sich abzusichern.

Zum Glück zeigte das Frühwarnsystem keinen Angriff; auch die Satelliten hatten keine Raketen entdeckt.

 

 

1980 Washington / Computerchip

Am 3. Juni 1980 führte ein fehlerhafter Computerchip zu einem Signal, dass die USA von mehreren (2200!) Raketen angegriffen wurde. Entsprechend wurden die Vergeltungswaffen aktiviert ..... Da jedoch keines der anderen Frühwarnsysteme diesen Angriff registriert hatte, wurde von einem Vergeltungsangriff abgesehen.

Dieses Problem hat sich in Folge noch öfter gezeigt, denn es waren fehlerhafte Bauteile verbaut worden. Fehlerhafte Chips können also theoretisch zu einem Atomkrieg führen!!

 

 

1980 Arkansas

Zitat aus: Ganz dicht an der Explosion

Im September 1980 ließ ein Techniker in Arkansas versehentlich einen Schraubenschlüssel in einen Schacht fallen, was den Start einer Atomrakete auslöste - diese landete nahe einer Straße, detonierte aber nicht.

Wenn das wahr sein sollte, was nützen dann die Sicherheitscodes, Sicherheitsabfragen usw.?

 

 

1883 Russland

Zitat aus: Ganz dicht an der Explosion

Auch in der ehemaligen Sowjetunion kam es 1983 zu einem Fehlalarm. Am 25. September, kurz nach Mitternacht, schlägt das Satelliten-Frühwarnsystem an - den Daten zufolge sind fünf Interkontinentalraketen auf dem Weg. Der befehlshabende Oberstleutnant handelt gegen das Protokoll, als er sich entscheidet, den Vorfall nicht an seinen Vorgesetzten zu melden. Später stellt sich heraus, dass es sich um eine Sonnenspiegelung und nicht um Raketen handelte.

Mehr dazu weiter unten im Text

 

 

1984 Russland

Um das Jahr 1984 herum muss es in Russland Militärstrategen gegeben haben, die unbedingt einen Atomkrieg wollten. Zumindest lassen einige der Vorfälle, die es zu jener Zeit gab, darauf schließen. Diesem Thema habe ich ein eigenes Kapitel gewidmet. Siehe unter: Severomorsk-Explosionen.  

 

 

1995 Norwegen

Zitat aus: Ganz dicht an der Explosion

Am 25.Januar 1995 feuern norwegische Wissenschaftler eine Black-Brant-Rakete ab, um das Polarlicht in der Region von Spitzbergen zu erforschen. Sie warnen Moskau zwar vor, doch auch diese Nachricht erreichte nie den Empfänger. Die russischen Frühwarnsysteme schlagen Alarm - Russlands Präsident Boris Jelzin diskutierte bereits seine Reaktion mit der Militärführung als klar wird, dass die vermeintliche Rakete bereits fernab russischen Territoriums explodiert war.

 

 

2007 Lousianna

Zitat aus: Ganz dicht an der Explosion

Im August 2007 verschwinden sechs US-Nuklearraketen für 36 Stunden. Sie wurden fälschlicher Weise unter die Tragflächen einer B-52-Maschine montiert, die dann vom Stützpunkt in North Dakota nach Louisiana fliegt. Die Besatzung hat keine Ahnung von der heiklen Ladung.

Nun, dieser Zwischenfall hätte keinen Atomkrieg ausgelöst, zeigt er aber doch, wie schlampig oftmals mit diesen gefährlichen Waffen umgegangen wird.

 

 

 

Weltuntergangsuhr

Leben mit der Gefahr

Seit Ende des WK2 steht die Menschheit mit einem Bein überm Abgrund einer nuklearen Katastrophe. Die tatsächliche Gefahr wird permanent heruntergespielt, denn in den vergangenen Jahren hat es eine Vielzahl von Beinahe-Katastrophen gegeben. Ich muss betonen, dass die von mir erwähnten etwa 30 Fast-Katastrophen nur die Spitze des Eisbergs sein dürften, denn höchste Geheimhaltung liegt wie dichter Nebel über vielen möglichen weiteren Pannen.

 

Mehr als Glück gehabt

Die Beinahe-Atomkonflikte wurden durch militärische Provokationen ausgelöst, genauso aber auch durch menschliches - oder technisches Versagen. Oftmals waren es einfach nur Missverständnisse .... unterm Strich kann man sagen, wir haben unerhörtes Glück gehabt. Aber geht das wirklich alles mit rechten Dingen zu? Kann man so oft Glück haben? Das spricht irgendwie schon gegen das, was man wahrscheinlich nennt. Könnte es also sein, dass es womöglich eine Macht gibt, die sich schützend für das Wohl der Menschheit engagiert?

 

Warnungen der Andersweltler

Dann wären wir schon bei den unverhältnismäßig häufigen UFO-Sichtungen über Kernkraftwerken, Atomtestgeländen, Industrien zur Nuklearherstellung und den Silos,  in denen diese Waffen gelagert werden. Es dürfte also nicht allzu schwer sein, hier eine Verbindung zu erkennen. -  Und wenn man an die Botschaften der sogenannten UFOnauten denkt, die es immer wieder gegeben hat: Sie weisen fast immer darauf hin, dass die Kernkraft gefährlich ist und schnell unser aller Untergang sein kann.

Beispiele zur Thematik siehe unter: http://www.fallwelt.de/ET/atomenergie.htm

 

2017 Weltuntergangs-Uhr

Weltuntergangs-Uhr steht auf 2 1/2 Minuten vor 12 Uhr

http://weltuntergangsuhr.com/

 

Zitat aus: Größte Atomkriegsgefahr seit 1953

Spannungen zwischen USA und Russland verschärfen die Lage

Als Ursache für diese Einschätzung geben die Atomwissenschaftler die teilweise gekappte Verständigung zwischen den USA und Russland, sowie die massive atomare Aufrüstung und Modernisierung von Atomwaffen in diesen Ländern an. Dazu kommt die atomare Aufrüstung von unberechenbaren Ländern wie Nordkorea. Daran sehen Sie, dass die uns ständig von den Medien und der Politik vorgegaukelte scheinbare "Sicherheit" und "heile Welt" nichts als Augenwischerei sind. In Wirklichkeit ist unsere Zeit eine der unsichersten und instabilsten in der Geschichte.

Auch wenn es nicht gleich einen weltweiten Atomkrieg gibt, steigt das Risiko, dass in einem begrenzten Konflikt – etwa im Nahen Osten oder durch Länder wie Nordkorea – Atomwaffen eingesetzt werden. Das würde die Traumwelt unserer Börsianer sofort erschüttern, sie in die harte Realität zurückkatapultieren und die Aktienbörsen crashen lassen.

 

Siehe auch:

List of military nuclear accidents

 

 

 

Stanislaw Petrow

Infos aus:

Wie Offizier Petrow den III. Weltkrieg verhinderte

und

Vor 30 Jahren: Ein Mann verhindert den 3. Weltkrieg

 

Stanislaw Petrow

Alarm in der Kommandozentrale

Eine Geschichte, in der ein Nuklearkrieg beinahe ausgelöst wurde, ist durch den Mainstream an die Öffentlichkeit gelangt. Sie spielt in Russland; es ist der 26. September 1983 kurz nach Mitternacht. Die Satellitenüberwachung in einer geheimen Kommandozentrale 90 Kilometer südlich von Moskau hat Alarm gegeben, den Start einer nuklearen US-Interkontinentalrakete, der Ernstfall war eingetreten.

 

Ein Fehlalarm?

Jetzt gilt es in wenigen Augenblicken eine Entscheidung zu treffen. Der leitende Offizier ist Stanislaw Petrow. Er kann auf seinem Monitor nichts erkennen (das könnte sogar ganz natürliche Ursachen haben), doch das Überwachungssystem scheint zu funktionieren. Stanislaw Petrow behält die Nerven, denn es sieht für ihn eher unwahrscheinlich aus, dass die USA einen Atomangriff mit nur einer Rakete beginnen würden. Das widerspricht jeder Logik, also meldet er seinen Vorgesetzten einen Fehlalarm.

 

Weitere Alarme

Ein weiterer Alarm wird vom System ausgelöst, drei weitere folgen noch. Also durfte man annehmen, dass fünf Atomraketen unterwegs waren, die in 20-30 Minuten wohl irgendwo im Bereich von Moskau detonieren müssten.

Stanislaw ist nicht alleine, weitere Techniker sind vor Ort, auf der visuellen Bilderfassung ist immer noch keine Rakete zu erkennen. Man ist ratlos, er befiehlt jetzt dieses Alarmsignal zu ignorieren. Er geht ein großes Risiko ein ..... Stanislaw hat später über diese Angelegenheit gesagt, "wenn ich unrecht habe, muss ich halt dafür bezahlen, aber ich werde niemals Schuld an einem Dritten Weltkrieg haben."

 

Hilfe vom "Himmel"?

Ich denke auch, dass es so eine typische Situation ist, in der die geistige Welt etwas intuitiv auf die Entscheidungsfindung eingewirkt haben könnte. Und wenn ich darüber nachdenke, hätte man solch eine Interaktion von der Jenseitswelt in so einer Notsituation auch irgendwie erwartet. .....

 

Hilfe von Andersweltlern

Doch was, wenn nun doch der Knopf zum Abschuss von Atomraketen ausgelöst worden wäre, denn genau das hätte man nach den Vorschriften machen müssen? Dann wären Andersweltler gefordert gewesen, mit ihrer fortschrittlichen Technik (wie auch immer) eine Explosion der abgefeuerten Raketen zu verhindern. – Vielleicht ist das nur Wunschdenken, doch bei so vielen Pannen, die es über die Jahre gab, ist es fast schon naheliegend, dass JENE nicht nur ein Auge auf die werfen, die leichtfertig mit diesen gefährlichen Waffen hantieren, sondern zum Schutze der Menschheit auch schon öfter Maßnahmen ergriffen haben dürften - mal sehen, was wir in der Zukunft dazu noch so alles erfahren werden.

 

Eine Sonnenreflexion

Da die US-Amerikaner damals keine Atomraketen in Richtung UdSSR schossen, muss das System zu falschen Ergebnissen gekommen sein. Wenn es stimmt, dann war eine Sonnenreflexion der Auslöser, welche durch eine eher seltene atmosphärische Situation die Täuschung des Systems verursachte.

 

50% Wahrscheinlichkeit

Die Spannungen zwischen Ost und West waren damals recht hoch; nur drei Wochen zuvor hatten die Sowjets eine koreanische Verkehrsmaschine abgeschossen, die vom Kurs abgekommen war. Das zeigt einmal mehr, dass man in gewissen Kreisen des Militärs schon mal überreagierte, was aber auch impliziert, der Abschuss hätte damals genauso erfolgen können. Stanislaw spricht selber von einer Wahrscheinlichkeit, die aus seiner Sicht  50:50 bestanden hat.

 

 

 

William Bassett

Ein gewisser John Bordne ist mit einer ungeheuerlichen Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen-

Infos gefunden auf:

Falscher Abschussbefehl für Atomraketen: Der Tag, an dem die Welt (beinahe) unterging

und

Der Tag, an dem die Welt (beinahe) unterging

 

Zitat aus: Spiegel online

Angespannt verfolgten die Männer der 498th Tactical Missile Group auf ihrem Stützpunkt auf der japanischen Insel Okinawa die weltpolitische Entwicklung: Wie an jedem Tag empfing die US-Basis auch am 28. Oktober 1962 den täglichen Funkspruch aus ihrem Hauptquartier. Er enthielt die Zeit, Wetterdaten und einen Code. Es war die Aufgabe dieser Männer, den Code eilig mit dem in ihren Unterlagen abzugleichen, um die Gefahrenlage abzuschätzen. ...

Wie an jedem Tag hatten die Offiziere den empfangenen Code rasch abgeglichen - anders als sonst stimmte er an jenem 28. Oktober wohl tatsächlich mit den Angaben in ihren Unterlagen überein. Es galt, weitere Zeilen zu überprüfen. Auch diese waren identisch. Schließlich gab es noch einen dritten Teil des Codes, der separat aufbewahrt wurde. Stimmte auch dieser überein, bedeutete dies: Abschuss.

Sie waren identisch, wie sich John Bordne erinnert. Lediglich sein Vorgesetzter William Bassett habe Zweifel an dem Abschussbefehl gehegt. Normalerweise durften die US-Streitkräfte ihre Atomwaffen nur im Alarmzustand "DEFCON 1" starten. Dieser bedeutete Krieg. Bis dahin hätte lediglich die schwächere Stufe "DEFCON 2" gegolten.

 

Ziele außerhalb von Russland

William Basset war für vier Marschflugkörper zuständig; nur eines hatte als Ziel die UdSSR einprogrammiert(*). Das kam ihm natürlich befremdlich vor. Auch nur zwei von vier weiteren Zielen (von vier weiteren Marschflugkörpern), welche ein anderer Offizier zu befehligen hatte, lagen auf russischem Staatsgebiet. Und dann war da noch ein Offizier, bei ihm lagen jedoch alle vier Ziele irgendwo in Russland. Für ihn war die Sache klar, Raketen abschießen! Basset wollte auf Nummer sicher gehen, er ließ sich die Codes nochmals zuschicken. Doch die Daten bestätigten sich, der Abschussbefehl war korrekt.

(*) Wladiwostok, Peking, Pjöngjang und Hanoi

 

Mit Erschießung gedroht

Jetzt muss es unter den Führungsoffizieren heiß hergegangen sein, denn einer der Offiziere bestand auf dem Abschuss der Marschflugkörper. Doch Basset schien über sich selbst hinaus gewachsen zu sein, er mochte nicht an die Richtigkeit dieses Befehls glauben. Er war sich des Ernstes der Lage bewusst und drohte dem einen Offizier mit Erschießung, falls er weiterhin daran festhalten würde, seine vier Raketen auf Russland abzuschießen. Basset gelang es später noch, den Major (welcher den Befehl erteilt hatte) telefonisch zu kontaktieren - offenbar war es tatsächlich nur ein Fehler gewesen, menschliches Versagen halt. Doch wenn auch viele Fehler verzeihbar sind, dieser nicht; so dürfte der Major (warum auch immer) beinahe die Menschheit, wenn nicht ganz, so aber zumindest weitestgehend ausgelöscht haben.

 

Jenseitshilfen

Genau wie im Falle von Stanislaw Petrow (das war 21 Jahre später) kann ich mir gut vorstellen, dass auch bei William Basset die Jenseitswelt inspirierend eingegriffen hat, um ihn stark genug zu machen, solch einen fatalen Fehler zu vermeiden. Aber kann man sicher sein, dass Andersweltler immer alles im Griff haben? Entgeht ihnen nicht auch mal das eine und andere Geschehen der Menschen? Was ich sagen will, auch wenn wir gelegentlich HILFE erhalten, heißt es nicht, dass diese Hilfe immer garantiert ist. Man denke nur an das Unglück von Tschernobyl. Auch hier waren es nur Verkettungen von falschen Entscheidungen und eine Technik, die noch nicht wirklich ausgereift war. Haben die Andersweltler hier nicht aufgepasst - oder haben sie es zugelassen, damit wir durch diesen schrecklichen Unfall unsere Grenzen aufgezeigt bekommen, zu erkennen, dass wir die Atomkraft nicht beherrschen können?

 

Rote Linien

Ein Kontaktler aus Berlin erwähnte etwas über eine Spezies namens "Raffele".

Zitat aus: KhanellHeft2.htm

Die Raffelen, beobachten euch sehr genau. Sie werden nicht zusehen, bei eurem unverantwortlichen Treiben. Sie zogen eine Grenze. Solltet ihr nur euch selbst vernichten, ist es eure eigene Sache. Sollte aber eure Wissenschaft weiterhin mit Materie und Antimaterie spielen und damit den gesamten Raum in Gefahr bringen, sind die Raffelen bereit euch zu "pulverisieren"; das wäre ein großes Leid, aber besser als die Vernichtung des Raumes.

Jeder scheint diese rote Linie unterschiedlich zu ziehen. Diese so genannten Raffelen würden also nicht einmal intervenieren, wenn das Militär dabei ist, die gesamte Menschheit mit Wasserstoffbomben zu vernichten. .... Da bleibt also nur zu hoffen, dass es noch andere Andersweltler gibt, welche die rote Linie weniger großzügig auslegen. Offenbar gibt es auch solche!!!

 

Nur die Spitze des Eisbergs

In den Auflistungen, in denen einige Gefahrensituationen benannt wurden, die zu einem nuklearen Krieg hätten führen können, fand ich diese Geschichte von William Basset (inzwischen verstorben) nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es sich um ältere Unterlagen handelte, auf welche die jeweiligen Autoren Zugriff nahmen. Denn diese Geschichte wurde erst nach über 50 Jahren von einem Beteiligten damals (John Bordne ist wohl auch schon um die 80 Jahre alt) im "Bulletin of the Atomic Scientists" im Jahre 2015 veröffentlicht. - Wenn also so brisante Begebenheiten über 50 Jahre der Öffentlichkeit vorenthalten wurden, stellt sich doch die berechtigte Frage, wie viele weitere solche Beinahe-Katastrophen mögen noch unter Verschluss liegen?

 

 

 

Das Wettrüsten

 

Zitat aus: Atomkrieg in parallelen Quanten-
Universen!

Für die Drohpolitik gegen die UdSSR wurde mit einer Seeblockade vor Kuba begonnen. Die USA entsandten 183 Schiffe und 85 000 Soldaten in die Karibik. Polaris-U-Boote mit Atomraketen bezogen operative Stellungen, auch gegen die UdSSR. Die Atomstreitkräfte der US-Air-Force (Atomraketengeschwader und Atombomber) waren in Alarmbereitschaft. Amerikanische Bomber näherten sich der Sowjetunion, und warteten nur auf den Befehl, die Grenze zu überfliegen.  Die Welt stand jetzt tatsächlich am Abgrund. Die amerikanische Führung war für das Handeln ihres Militärs auf der ganzen Erdkugel verantwortlich. Provokationen des amerikanischen Militärs an die UdSSR, Mißverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten drohten jederzeit, die Krise zum Atomkrieg eskalieren zu lassen.

 

Geplanter Atomkrieg

In den Köpfen des US-Militärs ging es darum, mittels eines Atomkrieges den Erzfeind Russland zu besiegen oder besser zu vernichten. Die Tatsache, dass durch die schädlichen Strahlungen letztendlich der ganze Erdball in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, schien bei den Militärstrategen offensichtlich nur sekundärer Natur gewesen zu sein. Bestes Beispiel wären da die Atombombenversuche auf dem Bikini-Atoll(*). Ein Erstschlag seitens der USA gegen Russland war das Ziel, an dem sie arbeiteten. Anfangs verfügten sie jedoch noch nicht über genug Nuklearwaffen, um an genügend strategischen Stellen diese Waffen zur Explosion bringen zu können.

(*)http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20248-2016-06-07.html

Zwischen 1946 und 1958 führten die USA im Bikini- und Enewetak-Atoll der Marshall Inseln insgesamt 64 Atombombentests durch. Dabei wurden nicht nur diese beiden Atolle durch das primär freigesetzte Cäsium-137 verseucht, sondern auch das zunächst nicht evakuierte benachbarte Rongelap-Atoll. Als Folge trugen hunderte von Inselbewohnern Strahlenschäden davon.

 

Bikini-Atoll Atombombentest

Bikini-Atoll

 

Entdeckung des EMP

Und dann entdeckten sie mehr aus Versehen den EMP, und mittels solch eines EMPs die Möglichkeit, die Elektronik, Nachrichtenverbindungen usw. komplett lahm zu legen. Doch dadurch wurden sie selbst verwundbar, denn ein EMP über US-Amerikanischen Territorium hätte es ihnen unmöglich gemacht, solch einen Vernichtungskrieg zu führen. So mussten die US-Militärs, der Not gehorchend, ihren geplanten Atomkrieg gegen Russland erst einmal zurückstellen. In Folge haben sie all ihre kriegsrelevanten Systeme gegenüber EMPs unempfindlich gemacht.

 

Zitat aus: Atomkrieg in parallelen Quanten-Universen!

Der MIK der USA hatte zu dieser Zeit nicht nur die Aussicht darauf den Erzfeind UdSSR zu vernichten, sondern auch die kapitalistischen Konkurrenten in Europa. Die westeuropäischen Industrieländer wären im dritten Weltkrieg in einem großen Maße zerstört worden, während die USA verhältnismäßig verschont geblieben wären. Europa war im Frieden wirtschaftlich ein Konkurrent der USA. Kurz vor dem dritten Weltkrieg hätten die westeuropäischen Staaten aber ihre Souveränität verloren und wären unter US-amerikanisches Kriegsrecht gestellt worden. Das geht aus geheimen Kriegsplänen hervor. Unter amerikanischem Kommando wären diese Länder nach vorher festgelegten Plänen unbeschränkt in die Kriegshandlungen mit einbezogen worden. Deutschland hätte mit dem Ausmaß an Zerstörungen an erster Stelle gestanden. Danach wäre Großbritannien und dann Frankreich gefolgt. ..... Ende der 80er Jahre erlangten die USA die Fähigkeit einen Erstschlag auszuführen, der nicht von der UdSSR beantwortet werden konnte. Damit hatten die USA die Fähigkeit, den Atomkrieg zu gewinnen.

 

Nachrüstungen der UdSSR

Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit, denn Russland hat im selben Zeitraum ebenfalls auf- und nachgerüstet. Nicht umsonst hat Russland auf den Weltmeeren eine sehr große Zahl riesiger U-Boote verteilt. Diese sind allesamt mit Nuklearraketen ausgerüstet. Warum wohl?? Alles nur eine Reaktion auf die Vernichtungspläne der USA, um diese zu verhindern, und um das Risiko eines Angriffs so in Grenzen zu halten. Also hätte ein Erstschlag automatisch einen Gegenschlag seitens dieser U-Boote zur Folge gehabt. Und die Mär, ihr Abwehrsystem wäre in der Lage, alle angreifenden Interkontinentalraketen abzuschießen, dürfte aus meiner Sicht mehr ein Wunschdenken gewesen sein, eine von diesen Lügengeschichten, die man in den fake-news den verdummten Menschen auftischt.

 

Rote Linie überschritten

Nun, in den 80ern kam es nicht zu einem Nuklearangriff seitens der USA. Aber in dieser Zeit spielten sich merkwürdige Dinge ab, denn sowohl die USA als auch die Sowjetunion hatten Serien von Pannen. Die Munitionslager der Russen explodierten und den Amerikanern gelang es nicht mehr etwas in den Erdorbit zu schießen. Nur eine Häufung von Pannen? - Eher wohl nicht! Wir leben auf diesem Planeten nicht (auch wenn die meisten Menschen das noch denken mögen) alleine und es gibt eine Macht (bzw. auch mehrere Mächte) die einschreitet, wenn eine gewisse rote Linie überschritten wird. Und in den 80ern hatte man offenbar solch eine Linie überschritten. Die Sowjets hatten sich so weit hochgerüstet, dass sie nun offenbar selbst diesen Erstschlag führen wollten. Ihnen war klar, die USA standen kurz davor selbiges zu tun. Dann ist es ein Selbstgänger (im eigenen Interesse) Möglichkeiten zu nutzen, um die Gefahr fürs eigene Land zu minimieren. Bei diesem Krieg hätte mit Sicherheit Europa die größten Kriegsschäden erleiden müssen. Eine Macht, die im Hintergrund agiert, hat dieses Szenario ganz offensichtlich zu verhindern gewusst.

 

Dazu passend auch:

Munitionslager Explodieren in Russland

Die Challenger-Katastrophe

 

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Autor: B. Freytag

www.fallwelt.de/geheim/verhinderteAtomkriege.htm