November 2011
Die Geschichte der Anunnaki ist geprägt durch diverse Streitigkeiten innerhalb ihrer Familie, davon zumindest berichten die Keilschriftfunde aus dem sumerischen Kulturraum.
Etwas ausgeschmückter finden wir das auch unter den griechischen und den römischen Göttern wieder.
Einerseits war das Anliegen der Anunnakis auf der Erde, für sie wichtige Bodenschätze zu gewinnen. Ein Unterfangen, welches von ihnen selbst nicht hinreichend ausgeführt werden konnte. Das führte dann zum Projekt Erden-Mensch, einer Spezies, die speziell für den Abbau von Erzen gezüchtet wurde. Diese sollte die Last der Anunnakis tragen.
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Erschaffe den Urmenschen, damit er
das Joch auf sich nimmt!
Er nehme das Joch auf sich, das
Werk Enlils,
den Tragkorb des Gottes trage der
Mensch!«
Doch damit verstrickten sich die Anunnakis immer mehr mit der Erde, die sie eigentlich nur wegen ihrer Bodenschätze angesteuert hatten. Der "Mensch" vermehrte sich zusehends und dass Projekt geriet mehr und mehr außer Kontrolle. Der Mensch war auch Gegenstand diverser Konflikte unter den Anunnakis.
Da waren jene, insbesondere um Enlil, welche die Spezies so schnell wie möglich wieder auszulöschen suchten. Dann jene, besonders Enki, der in das Projekt am stärksten involviert war, der nach Wegen suchte, die Spezies am Leben zu erhalten. Da war also schon genügend Konfliktpotential.
Dann nahm man Enki seine Macht, die er als Herrscher über die Erde hatte und übertrug diese seinem jüngeren Bruder Enlil. Insbesondere die Generation der Kinder war es dann, die auf ihre vermeintlichen Rechte pochte. All das ist ganz gut beschrieben in dem "verschollenen Buch Enki", welches Z. Sitchin schrieb.
Danach war es besonders Marduk, der Erstbegorene von Enki, der auf seine Herrschaftsrechte und deren Durchsetzung pochte. Er handelte entsprechend und verleibte sich das Raumflugzentrum ein. Damit war er strategisch gesehen den anderen überlegen. Diese wiederum sahen eine Lösung darin, mit den schrecklichsten Waffen, die ihnen zur Verfügung standen, die Machtzentren des Marduks zu zerstören.
Das ist nicht die ganze Geschichte, doch zumindest schon einmal ein Hinweis darauf, dass das friedliche Miteinander der Anunnakis mehr als gestört war. Und mit dem heranwachsen der Menschen wurden diese mehr oder weniger zu den Spielfiguren der Anunnaki-Götter. An ihrer Stelle wurden Völker gegeneinander aufgehetzt. Die dann wiederum ihre eigenen Götter hatten, denen sie dienten, sie verehrten und falls erforderlich, auch für sie stritten.
1Mose 3,15 (Elberfelder)
Und ich werde Feindschaft setzen
zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird
dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.
Diese Worte sind an die Schlange (Enki) gerichtet. Was wohl bedeutet, dass sein Same und der der anderen miteinander in Streit / Feindschaft liegen würden.
Und diese Feindschaft durchzieht den Lauf unserer Vergangenheit, bzw. sie hat die Geschichte entscheidend mitgeprägt.
Wer sind nun jene, die sich befehden?
Im Kirchenklischee würde man es mit den Begriffen ausdrücken: Gott gegen den Teufel. (Das "Gute" gegen das "Böse") – Nur sollte man Klischees hinterfragen, was an dieser Stelle kurz geschehen soll.
Das beginnt schon damit, dass, wenn man genügend gräbt und dann ehrlich bleibt, feststellen muss, dass der Teufel in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist, wie man es gemeinhin annimmt. – Und genauso ist Gott nicht so gütig und gut wie man es ebenfalls zu meinen glaubt. Wir sind also einem Trug erlegen, der unser Weltbild und unseren Glauben entscheidend geprägt hat.
An dieser Stelle müssen wir uns in die Situation damals versetzen, als die Anunnaki-Götter damit begannen, ihren Einfluss auf die Menschen geltend zu machen und bestimmte Ländereien für sich zu beanspruchen. Denkbar auch, dass die Generation der ersten Götter schon teilweise den Bereich der Erde verlassen hatte. Nun, genaue Details sind mir derzeit noch nicht gegeben, weswegen ich etwas spekulieren muss.
Wir kommen in einen geschichtlichen Zeitabschnitt, der in etwa vor 3000 Jahren anzusetzen ist. Einer Zeit, wie man mich wissen ließ, in der einer der Söhne Enlils, sein ältester Sohn Nanna, die (alleinige) Macht an sich reißen konnte. Dies war ihm vielleicht möglich, weil einige Konkurrenten sich nach und nach aus dem Geschehen zurückgezogen hatten. Die Kontrolle über die Erde und wichtige Machtzentren liegen von jetzt an demnach in seiner Hand, über die er mit einigen Verbündeten mit eisernem Zepter herrscht.
Man könnte jetzt meinen, na und, andere haben vor ihm die MACHT gehabt; wieder andere sind es, die nach ihm kommen werden. – Wohl wahr, nur haben jene Ereignisse, die in dieser Zeit die Machtverhältnisse veränderten, Strukturen geschaffen, die sich bis in unsere heutige Zeit gehalten haben. Das betrifft sowohl den politischen Einflussbereich, als auch den religiösen, auf den ich hier etwas näher eingehen möchte.
Nanna betrachtet sich als den einzig rechtmäßigen Vertreter über die Erde. Er sieht in sich den einzig wahren, weil rechtmäßigen Gott. Alle anderen Götter, die es sehr wohl gibt, werden als falsche Götter betitelt. Allen voran natürlich der Teufel, (die Schlange), dem man wegen seines Ungehorsams unlängst seiner Titel / Rechte entbunden hatte. Darüber hinaus wurden jene "Widersacher" in gewissen Schranken gehalten; sinnbildlich wurden ihnen Ketten angelegt.
Enki (die Schlange) und seine Nachkommen (Marduk und Nergal) leisteten gegenüber jenen, welche die Weltherrschaft innehatten, gewissen Widerstand. Da jemand, der Widerstand leistet ein "Satan" ist, können wir aus diesem Umstand schon erkennen, wo augenscheinlich die Geburtsstunde des Widersachers zu suchen ist. Und für Nanna und sein Gefolge sind die Schlange und ihr Same jene, die es zu bekämpfen und beherrschen gilt.
Schnell wird ein Weltbild gebastelt, in dem Satan und seine Engel für alles Böse in der Welt verantwortlich gemacht werden. Ihm nur ist es zu verdanken, dass der Mensch seinen Wohnort im Paradies verlassen musste, er wird als der Herrscher über die Finsternis ausgemacht, welchen man für alles nur erdenkliche Böse verantwortlich macht.
Die wirklichen Herrscher sind jetzt fein raus. Sie haben ein Feindbild geschaffen, welches für das Böse verantwortlich gemacht wird, welches sie selbst, die wahren Herrscher, wiederum als die Guten dastehen lässt. Der Trick ist recht einfach, doch gleichfalls genial, denn er hat bis in unsere heutige Zeit ziemlich gut funktioniert.
Ein Blick auf unsere Geschichte ist ein Blick auf eine Zeit, die durch religiöse Vorstellungen geprägt wurde. Heilige Bücher, wie die Tora, die Bibel oder der Koran haben die Vorstellungswelt der Menschen in Worten festgehalten. Für den Glauben wurden Kriege geführt, für den Glauben wurden Randgruppen unterdrückt oder abgeschlachtet, für den Glauben wurden Wissende eingesperrt oder verbrannt, für den Glauben hat man Wissen verboten und Lügen zur Wahrheit erklärt.
In anderen Artikeln dieser Themenreihe werden viele der hier gemachten Aussagen noch ausführlich ergänzt
Autor: B. Freytag
www.fallwelt.de/nanna/feindschaft.htm