Ich bin der ich bin

Der amtierende Gott stellt sich Moses vor

 

März 2012

 

 

Die Geschichte vom brennenden Dornenbusch (2Mose 3) sollte den meisten ein Begriff sein.

In diesem inszeniert JHWH ein Geschehen, welches die Aufmerksamkeit von Moses erregt. Bekannter Weise brennt dort ein Busch der jedoch nicht zu verbrennen scheint. Moses tritt herbei, um sich das Phänomen einmal aus der Nähe anzusehen.

 

1.Mose 2 (Schlachter)

3. Da sprach Mose: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt!

4. Als aber der HERR sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!

5. Da sprach er: Komm nicht näher herzu! Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehest, ist heiliges Land!

 

Abstand halten

Das Phänomen mit dem nicht verbrennenden Busch soll die Aufmerksamkeit erwecken.

Der Kontakt ist damit eingeleitet. – Doch bitte schön, ein gebührender (Sicherheits-)Abstand soll eingehalten werden. Respekt muss gewahrt bleiben. Ehrfurcht fördern mit dem Hinweis, man befinde sich auf heiligem Boden.

 

Gott Abrahams

6. Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs! Da verdeckte Mose sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

JHWH gibt sich als der Gott Abrahams zu erkennen. Damit will er sich legitimisieren, dass er eben jener Gott ist, zu dessen Volk sich die Nachkommen Abrahams bekennen. Jener Gott also auch, der damals dafür sorgte, dass Abraham durch Sara Kinder geboren würden, jene, die er besonders zu segnen gedachte. Das sollten Vorkommnisse gewesen sein, von die Moses schon gehört haben musste.

 

Gottesfurcht

Doch es hielt sich unter seinem Volk auch das Gerücht dass es gefährlich wäre, wenn man Gott anschauen würde. Warum, das so ist, das wird dem Bibelleser erst in späteren Kapiteln mitgeteilt. Doch offensichtlich hatte schon so mancher, der "Gott" zu Gesicht bekam, sein Leben verlieren müssen. Bekannt ist, dass Gott JHWH ein gesehen werden mit dem Tod ahndete.

Siehe dazu: Aussehen des Bibelgottes

Es gab da wohl Ausnahmen, wie Beispielsweise Abraham und Mose.

Siehe dazu: Der sichtbare Gott

 

Heute ist es immer noch so

Zitat aus einem Bil Ryan-Interview

Aus: http://projectavalon.net/lang/de/Bill_Interview%20Nexus28_de.pdf (S. 62)

Wenn man ihnen begegnet, ist das so, als würde man einem König oder einer Königin gegenüberstehen. Man muss auf eine ganz bestimmte Weise sprechen, muss die Augen abwenden, muss die Hände in einer vorgegebenen Position halten und muss sich ihnen auf bestimmte Weise nähern. Alles muss nach einer festgelegten Art und Weise geschehen. "Wenn man es nicht richtig macht", sagte unser Informant – und ich glaube nicht, dass es ein Witz war –, "landet man auf ihrem Teller."

 

Herabgefahren

7. Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten angesehen und habe ihr Geschrei gehört über die, welche sie treiben; ja ich kenne ihre Schmerzen;

8. und ich bin herabgefahren, daß ich sie errette von der Ägypter Hand und sie ausführe aus diesem Land in ein gutes und weites Land, in ein Land, das von Milch und Honig fließt, an den Ort der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.

Das ist zum Verständnis auch nicht ganz unwichtig, nämlich, dass Gott fahren muss, sich also gewisser Verkehrsmittel bedient, um von einem Ort nach einem anderen zu gelangen.

 

Ein anderes Rechtsverständnis

Aber mit welchem Recht will er den hier genannten sechs Völkern ihr Land fortnehmen. Aus einem menschlichen Rechtsverständnis heraus ist solch ein Vorgehen gesetzwidrig, ungerecht und verabscheuungswürdig! – Naja, nicht umsonst hat Gott JHWH den Beigeschmack eines grausamen unbarmherzigen Gottes bekommen. Siehe dazu auch: Gott ist ungerecht

 

Was soll er sagen

Die Geschichte geht damit weiter, dass Moses den Auftrag bekommt, mit dem Pharao um die Freilassung seines Volkes zu verhandeln. Doch ihm wird schnell ein Problem bewusst, wie soll er sich beim Pharao vorstellen, dass man ihn überhaupt anhören wird.

13. Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie heißt sein Name? - was soll ich ihnen sagen?

14. Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt.

15. Und nochmals sprach Gott zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich und meine Benennung für und für.

 

Der Seiende

Jetzt werden wir mit einer recht gewöhnungsbedürftigen Antwort Gottes konfrontiert. "Ich bin der ich bin" – schon etwas merkwürdig? Doch wenn wir einmal davon ausgehen dass Übersetzungen oftmals nur Versuche sind den Sinn so gut es eben geht wiederzugeben, sollten wir offen sein für weitere Übersetzungsmöglichkeiten.

Wie z.B.: "Ich bin der Seiende" – Auch diese Begrifflichkeit lässt noch verschiedene Deutungen zu, wie: "Ich bin der lebende (Gott)" oder: "Ich bin es, euer Gott".

 

Der Amtierende

Doch wahrscheinlich kommen wir der eigentlichen Bedeutung noch näher, wenn wir es so sehen: "Ich bin der amtierende (Gott)" oder: "Ich bin der offizielle Gott", jener also, dem die Herrschaftsgewalt über die Erde übertragen wurde.

Das setzt natürlich voraus, dass wir akzeptieren, dass es viele Götter gibt, ein Umstand, den sowohl Christen als auch Moslems weitgehend ignorieren, weil sie sich gänzlichst auf diesen einen Gott, welcher die Insignien der Macht trägt, konzentriert haben.

 

Verwalter
Auszug aus einer Zuschrift eines Lesers (GerWin)

Im ägyptischen bedeutet die Silbe JAH (wie die Endung in HALLELU-JAH) einfach nur VERWALTER, und bezieht sich damit auf den "Stellvertreter" des Höchsten auf Erden, den amtierenden EN.KI.(Herr der Erde). Die waren in der Reihenfolge: EA, ENLIL, MARDUK, zwischenzeitlich sogar mal NERGAL, NANNAR, NINURTA.

 

Ein Ischwisch

Billy Meier, der Plejaden/UFO-Pionier aus der Schweiz nennt die einstigen "Gottherrscher" Ischwisch; jemand, der als ein (Gott/Außerirdischer) ein Herrscheramt innehat. In der Sprache der Plejadier bedeutet Ischwisch nichts anderes, also Gott oder Weisheitskönig. Unter: Ich bin der ich bin gehe ich hierauf noch näher eon.

 

Nanna ist JHWH

Zuschrift eines anderen Lesers

Es ist Nanna der hier herrscht, von den Menschen hat er unterschiedliche Namen bekommen, einer davon ist Jehova.

 

Der Mondgott

Nanna war der erstgeborene Sohn des Enlil. Offensichtlich hat man IHM die Verwaltung (das Verwaltungsamt) über die Erde (zu Zeiten des Abraham?) aufgetragen. Weil Nanna im Fokus des Geschehens steht habe ich eine eigene Themenreihe gewidmet, um seine Rolle etwas zu hinterfragen und von verschiedenen Seiten aus zu beleuchten. Das Thema: "Der Mondgott", sollte aus meiner Sicht geeignet sein, möglichst schnell mit den wichtigsten Fakten vertraut zu werden.

 

 

 (zum Menü dieser Themenreihe)


Autor: B. Freytag

www.fallwelt.de/nanna/ichbin.htm