Gott ist ungerecht

Wehe den Feinden Gottes

 

November 2011

 

Ein Gleichnis: Kennst du die Wahrheit?. 1

Eingriffe Gottes. 3

Landnahme. 4

Gewissenlos. 4

König David. 5

Geschichte verändern. 6

 

Wir haben gelernt, Gott sei gerecht, gütig, allweise …doch diese Eigenschaften Gottes entsprechen nicht den Fakten, die wir derzeit von ihm haben. Und weil dem so ist, sollte es erlaubt sein, dieses Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

 

Zweierlei Maß

Gestern schrieb ich an dem Aufsatz: Gottes Zensur (Denken ist uns nur in sehr engen Grenzen erlaubt) und da sind mir Zusammenhänge bewusst geworden, die ich so noch niemals begriffen habe. Da werden z.B. todeswürdige Praktiken beschrieben, mit denen man Entscheidungshilfen herbeiführen kann. Wenn ein "Normalo" so etwas benutzt wird er gesteinigt, wenn ein Priester so etwas macht, ist es eine heilige Handlung. Das sind zum Himmel schreiende Ungerechtigkeiten. Aber wir sind ja so erzogen worden, alles was von Gott kommt als GUT zu betrachten. Es hat einfach gut zu sein, auch wenn es nicht wirklich gut ist.

 

Nachfolgendes Gleichnis, das ich in dem Buch: Außerirdisches Wissen gefunden habe, stelle ich an den Anfang.

 

 

Ein Gleichnis: Kennst du die Wahrheit?

Ein Gleichnis will ich euch geben. Vor dreitausend Jah­ren ging ein Fremder, der nicht von dieser Welt war, mit einem Mann, der von dieser Welt war, über die Erde. Der Mann war verwundert, dass ein Fremder aus der Ferne der Sterne zu ihm gekommen war! Der Mann dachte an einen "Engel", denn von diesen hatte er schon gehört.

 

So kamen sie zu einem Haus. Dort war ein alter Greis, der bot beiden Wanderern Speise und Trank in Fülle an, zudem bot er ihnen Unterkunft für die Nacht. Er nahm keinen Preis für diese Gabe. Am Morgen machten sich der Fremde und der Mann auf, um die Reise fortzusetzen. Unterwegs zeigte der Fremde dem Mann einen goldenen Becher.

 

Der Mann war entsetzt: "Dieser goldene Becher war bei dem alten Mann, der so gut zu uns war! Du hast ihn bestohlen! Was bist du für ein Fremder, was bist du für ein Engel, der dieses tut? Ich wußte nicht, dass Engel stehlen eines anderen Hab und Gut!"

 

Der Fremde blieb ruhig, und so gingen sie des Weges weiter. Einige Stunden später kamen sie wieder zu einem Greis, der aber sehr viel älter war als der erste. Er war einsam und verlassen von seiner Familie und lebte in einem alten, kleinen und zerfallenen Haus. Dennoch bot er seinen Gästen Speise und Trank in Fülle an und auch eine Unterkunft für die Nacht. Am anderen Morgen segnete er den Fremden und den Mann für den weiteren Weg.

 

Als der Fremde und der Mann von dem zerfallenen Haus entfernt waren, brach ein alles verzehrendes Feuer aus und verschlang das Haus bis auf die Grundmauern.

 

Und der Mann, der von dieser Erde war, rief wieder aus: "Du Aas! Du Lumpenhund! Du Verderbter! Bist du ein Diener Mastemas? Wie kannst du es wagen, das Haus anzuzünden? Es war alt und zerfallen, aber das einzige Hab und Gut des alten Mannes. Ich sollte dich dafür töten!"

 

Der Fremde, der nicht von dieser Welt war, rief aus: "Schweig und sei still! Du kennst nicht des Höchsten Wege! Also schweig!"

 

Und wieder gingen sie des Weges. So kamen sie zu einem weiteren Haus. Es war das Haus eines reichen Mannes, und dieser hatte einen Sohn. Auch er gab seinen Gästen Speise und Trank und Nachtruhe, und am nächsten Morgen gab er ihnen sogar allerlei Geschenke mit auf den Weg.

 

Der Fremde bat den reichen Hausherrn: "Gib mir doch deinen vierzehnjährigen Sohn mit, für eine Tagesreise, damit wir uns nicht verirren."

 

Der Hausherr erfüllte auch diesen Wunsch ohne Zögern und gab den Gästen seinen Sohn mit auf den Weg.

 

Nach einigen Stunden kamen die drei Wanderer an einen Bach. Im gleichen Augenblick ergriff der Fremde den Knaben und schlug ihn mit dem Kopf an den Baum, um ihn danach im Wasser zu ertränken.

 

Der Mann von dieser Welt rief aus: "Du Mörder! Wie konntest du den Knaben töten? Wer bist du, ein Dämon etwa? Wenn du ein Engel bist, dann frage ich dich, wie kannst du ein Mörder sein?"

 

Und der Fremde, nicht von dieser Welt, sprach aus: "Schweig und sei still! Denn du kennst nicht die Wege des galaktischen Königs! Ich will dir nun kundtun, wie diese Wege sind.

 

Schau, ich nahm den goldenen Becher des Alten, weil dieser vergiftet war, denn nur so konnte ich sein Leben retten.

 

Dem Greis, der in dem zerfallenen Hause wohnte, brannte ich seine Wohnstatt ab, weil unter dem Mauerwerk ein Goldschatz lag, denn nur mit diesem wird er sich ein neues Haus bauen können und den Rest seines Lebens in Frieden und ohne Hunger verbringen.

 

Den Knaben habe ich getötet, denn schau: Er trägt ein Messer in seinem Gewand! Er war im Begriff, noch heute seinen Vater zu töten, der ein sehr frommer Mann ist. Siehe also: dem Frommen habe ich das Leben gerettet, dem Mörder habe ich es genommen.

 

Kannst du nun erkennen, wie die Wege des galaktischen Königs verlaufen?"

 

Mit diesen Worten verabschiedete sich der Fremde und verschwand. Der Mann blieb betrübt zurück und mußte erkennen, dass er irrte, weil sein Horizont so viel kleiner war als jener des galaktischen Königs.

 

Das Erkennen der Wege des Königs ist Stückwerk, weil mehr nicht möglich ist. Um wie viel mehr gilt es dann dem zu vertrauen, der ein größeres Stück des Weges einzusehen vermag - wie der Fremde nicht von dieser Welt. Alle Wege des galaktischen Königs liegen nur offen vor diesem und sind von den Menschen niemals in seiner Gesamtheit zu erfassen.

 

Gott hat den besseren Überblick

Das hier geschriebene klingt auf den ersten Blick durchaus stimmig. Aber es unterstellt uns, dass wir viele Zusammenhänge nicht kennen und deswegen vorschnell zu völlig falschen Schlussfolgerungen gelangen können. Das ist in sich zwar ebenfalls stimmig, doch ich wände ein: Sollen wir kritiklos einfach alles so geschehen lassen, weil "Gott" die Ereignisse auf der Erde weise und weit vorausschauend orchestriert und deswegen alles seine Richtigkeit hat? – Und wieder wären wir bei dem alten Klischee angelangt, Gott hinterfragt man nicht.

 

Der hörige Mensch

Ich frage trotzdem. Wenn "Gott" uns einfach nur in diese Richtung konditionieren will, nämlich "IHM" kritiklos zu vertrauen und bedingungslos unterzuordnen (hinzugeben), könnte das dazu führen, dass wir unseren Bestimmungszweck hier auf der Erde verfehlen. Wir lassen uns degradieren zu mehr oder weniger willenlosen Geschöpfen; bestimmt dazu, einem Gott mit eher zweifelhaften Eigenschaften völlig hörig zu sein. à Eine Sackgasse!

 

Berüchtigt

JHWH, der Gott der Israeliten ist dafür bekannt (wohl eher berüchtigt), dass er ein eher grausames zu nennendes handeln an den Tag gelegt hat. Darauf will ich jetzt nicht im Detail eingehen, würde mich innerlich wieder nur unnötig aufregen. Ich verweise also auf Artikel wie:

Der grausame Gott

oder

Der rächende Gott

 

Meine Grundsätze

Ich bin ein Mensch, der bemüht ist mit anderen Menschen in Frieden auszukommen. Ich verabscheue Gewalt, um Druck auf andere auszuüben. Genauso verabscheue ich Vorteilsnahme, die in meinen Augen alles andere als gerecht ist und meistens nur den Falschen begünstigt. – Natürlich weiß ich, dass ich kein Engel bin und mich in anderen Leben auch von einer ganz anderen Seite gezeigt habe. Von meinem derzeitigen Standpunkt aus betrachtet, würde ich also gegensätzliche Verhaltensmuster verurteilen.

 

Tägliches Unrecht

Doch es geht hier um Eingriffe Gottes, die ich als ungerecht empfinde.

Ein konstruiertes Beispiel:

Ein edelmütiger Mensch ist mit wenig Habseligkeiten auf der Flucht. Ein Nichtsnutz will diese Notsituation in seiner Niedertracht ausnützen und selbst das wenige stehlen.

Ein Fall unter Millionen, der sich fast täglich auf der Erde ganz ähnlich ereignet und das schon seit "zig Tausenden" von Jahren. – Wenn hier jeweils Gott (zumindest der, der sich Gott nennt) eingreift, um solche Ungerechtigkeiten zu verhindern, will ich es gelten lassen, denn solch ein Eingriff in die Angelegenheiten der Menschen erachte ich als gerecht und auch als angemessen. 

 

Helfende Geister

Von solchen Ereignissen hören und lesen wir tagtäglich in der Presse. Doch auf einen Gott, der so etwas verhindern würde, warten wir vergebens. In der Tat treffen wir gelegentlich auf Situationen, in denen die Betroffenen der Meinung sind, Gott habe ihnen geholfen. – So zu denken ist den meisten anerzogen worden. Ich für meinen Teil hege jedoch Zweifel, ob es tatsächlich "Gott" war, jener JHWH also, der helfend ins Geschehen eingegriffen hat. Es könnten einfach günstige Zufälle gewesen sein, genauso könnten helfende Geister (von dem Bibelgott meist als Dämonen verschrien) eingegriffen und geholfen haben.

 

 

Eingriffe Gottes

Die Hand Gottes

Doch ich wollte mich eigentlich solchen Geschehnissen zuwenden, in denen "Gott" tatsächlich seine Hände im Spiel gehabt hat. Dabei handelt es sich vorwiegend um Ereignisse größeren Ausmaßes, die dazu geeignet waren, den Lauf der Geschichte zu ändern.

 

Beispiel Sintflut

Wir denken, Gott hätte eingegriffen, um einigen Menschen ein Überleben zu ermöglichen. Falsch gedacht, Gott wollte durch "Nichtstun" das Menschengeschlecht aussterben lassen. Jener, der helfend ins Geschehen eingriff, war der Teufel. Doch diese Details hat man in der Bibel jetzt, da es den Menschen immer noch gibt, einfach weggelassen, würde es doch das Image "Gottes" unnötig diskreditieren.

 

Beispiel Turm zu Babel

Uns wird gesagt, die Bewohner von Sodom und Gomorrah wären so verderbt gewesen, dass Gott sich gezwungen sah, über diesen Ortschaften eine Wasserstoffbombe (oder Ähnliches) zu zünden. Das ist natürlich völliger Unsinn. Unmoralische Menschen lassen sich schließlich auch mit weit einfacheren Mitteln auslöschen. Würden wir mit einem Hammer nach einer Fliege schlagen, die auf der Fensterscheibe sitzt? So "doof" ist selbst Gott nicht. – Hier ging es um mehr; nach Recherchen des Z. Sitchin (Kenner in Sachen Keilschrifttexte) galt es dereinst einen Raumflughafen zu zerstören, der in die Hände feindlicher Götter geraten war.

 

Kriegerische Handlungen

Die Spur des Grauens, die Gott durch weite Abschnitte unserer Geschichte hinterlassen hat, ist eng mit dem Volk der Israeliten verknüpft, denn die Israeliten machte er zu seinem Volk und er sich ihnen zum Gott. – Die Geschichte ist jedoch recht komplex und für meinen Artikel viel zu umfangreich, weswegen ich mich auf wenige Beispiele beschränken werde. Im Mittelpunkt sollen kriegerische Handlungen stehen.

 

Tod den Feinden

2. Chr 32 (Schlachter)

1. Nach diesen Geschichten und dieser bewiesenen Treue kam Sanherib, der König von Assyrien, und rückte in Juda ein und belagerte die festen Städte und gedachte sie zu erobern.

…..

21. Und der HERR sandte einen Engel, der vertilgte alle Gewaltigen des Heeres und die Fürsten und die Obersten im Lager des Königs von Assyrien, daß er mit Schanden in sein Land zurückkehrte. Und als er in das Haus seines Gottes ging, fällten ihn daselbst durchs Schwert einige seiner leiblichen Söhne.

 

2. Kön 19 (Schlachter)

5. Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.

 

In diesem Fall könnte man fast geneigt sein, dem Handeln Gottes zuzustimmen, denn immerhin wollten die Assyrer das Heer der Israeliten erobern und nicht umgekehrt. Aber es stellt einen massiven Eingriff in den Lauf der Geschichte dar. Denkbar sogar, dass die Assyrer sogar berechtigte Gründe hatten, in Israel einzufallen, denn immerhin bewohnten sie ein Land, dass sie ihren eigentlichen Besitzern genommen hatten. Geschichte wiederholt sich manchmal.

 

Land am Jordan

Wo wir bei der Inbesitznahme das Landes Israel wären. Rechtens oder nicht. Ist es gerechtfertigt, weil Gott" es so wollte? – Warum in aller Welt musste es gerade das Land am Jordan sein? – Das wird uns natürlich nicht gesagt, denn dahinter dürften strategische Interessen gestanden haben.

 

Koloniale Götter

Ein Blick zurück in die Zeit bevor es die Israeliten gab; in dieser teilten Götter bestimmte Ländereien unter sich auf, wobei einige Regionen besondere Filetstücke waren. Und so eines lag offenbar im Bereich des Sinai. Hier finden wir auch den Gottesberg (Mosesberg), wo einst Gott sein Lager aufgeschlagen hatte. Es ist also nachvollziehbar, dass er es bevorzugte, sein Volk vor seiner "Haustür" wohnen zu lassen. Es war sein Hoheitsgebiet, hier hatte er das Sagen.

 

1. Mose 15 (Elberfelder)

17 Und es geschah, als die Sonne untergegangen und dichte Finsternis geworden war, siehe da, ein rauchender Ofen und eine Feuerflamme, die zwischen jenen Stücken hindurchfuhr.

18 An selbigem Tage machte Jehova einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen gebe ich dieses Land vom Strome Ägyptens bis an den großen Strom, den Strom Phrath:

 

Es war also eine ausgemachte Sache, den Nachkommen Abrahams, den Israeliten, das Land am Jordan zu geben. Weitere Details siehe auch unter: Ein Gott erlangt Weltherrschaft.

 

 

Landnahme

Eroberungsfeldzüge

Die Einnahme des verheißenen Landes, eines Gebietes, das zwischenzeitlich von vielen Völkern bewohnt wurde, war ein grausames niedermetzeln völlig unschuldiger Menschen. In der Vorgehensweise waren die von "JHWH" befehligten Israeliten nicht weniger grausam und unbarmherzig als es die Wehrmacht im Dritten Reich, bei ihren Eroberungszügen einiger Ländereien, insbesondere im Osten, war. – Schon einmal gab ich den Hinweis, dass sich die Geschichte gelegentlich wiederholt, manchmal werden sogar die Vorzeichen vertauscht. (Einstige Opfer werden zu Tätern und umgekehrt)

 

Keiner soll am Leben bleiben

5. Mose 20 (Elberfelder)

10 Wenn du dich einer Stadt näherst, wider sie zu streiten, so sollst du ihr Frieden anbieten.

11 Und es soll geschehen, wenn sie dir Frieden erwidert und dir auftut, so soll alles Volk, das sich darin befindet, dir fronpflichtig sein und dir dienen.

12 Und wenn sie nicht Frieden mit dir macht, sondern Krieg mit dir führt, so sollst du sie belagern;

13 und gibt Jehova, dein Gott, sie in deine Hand, so schlage alle ihre Männlichen mit der Schärfe des Schwertes.

14 Doch die Weiber und die Kinder, und das Vieh und alles, was in der Stadt sein wird, alle ihre Beute, sollst du für dich rauben; und du sollst die Beute deiner Feinde essen, die Jehova, dein Gott, dir gegeben hat.

15 Also sollst du allen Städten tun, die sehr fern von dir sind, die nicht sind von den Städten dieser Nationen hier.

16 Jedoch von den Städten dieser Völker, die Jehova, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat;

17 sondern du sollst sie gänzlich verbannen: die Hethiter und die Amoriter, die Kanaaniter und die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter, wie Jehova, dein Gott, dir geboten hat;

18 auf daß sie euch nicht lehren, zu tun nach allen ihren Greueln, die sie ihren Göttern getan haben, und ihr nicht sündiget wider Jehova, euren Gott.

 

1.Sam 15,3 (Einheits)

Darum zieh jetzt in den Kampf, und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!

 

Jes 63,6 (Einheits)

Ich zertrat die Völker in meinem Zorn, ich zerschmetterte sie in meinem Grimm, und ihr Blut ließ ich zur Erde rinnen.

 

Morden = Güte??

Jer 9 (Elberfelder)

22 Rede: So spricht Jehova: Ja, die Leichen der Menschen werden fallen wie Dünger auf der Fläche des Feldes und wie eine Garbe hinter dem Schnitter, die {Eig. und} niemand sammelt.

23 So spricht Jehova: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums;

24 sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, daß ich Jehova bin, der Güte, Recht und Gerechtigkeit übt auf der Erde; denn daran habe ich Gefallen, spricht Jehova.

 

 

Gewissenlos

Bis hier und nicht weiter

Normalerweise haben Menschen so etwas wie ein Gewissen, das ein Gefühl dafür gibt, was in Ordnung ist und eben nicht mehr in Ordnung ist. Durch geschickte Propaganda und Indoktrinierung kann die Hemmschwelle, an der das Gewissen sagt, bis hierher und nicht weiter, gesenkt werden. Dies ist offensichtlich seitens des Gottes der Israeliten in vollem Umfang geschehen.

Wenn jemand sagt, dies hätte schon seine Richtigkeit gehabt, sollte auch damit einig gehen, dass die Gräueltaten der Nazis genauso gerechtfertigt gewesen wären.

 

Was nun, wenn sich jemand scheute, solche Gräuel auszuüben?

 

Jer 48,10 (Einheits)

Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt, ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen.

 

König Saul

Es gibt ein prominentes Beispiel solch einer Befehlsverweigerung. Und weil jener König nicht bereit war einen grausamen Befehl Gottes in Gänze auszuführen, wurde er von Gott verworfen und in den Tod getrieben. Aber was vielleicht noch schlimmer war, er galt fortan als schlechter König, bis in unsere Zeit hinein. Das heißt, wenn man nicht ganz so verderbt und schlecht ist, wie JHWH es fordert, ist man erst richtig schlecht bzw. wird so richtig schlecht gemacht.

 

Verdrehte Welt

Man ist schlecht in den Augen Gottes, wohl auch schlecht in den Berichten der Chronisten, weil diese ja gleichfalls vom Herrscher dieser Welt beeinflusst werden, doch von einer höheren Warte aus gesehen edel oder zumindest besser als die Übrigen.

 

1. Samuel 15 (Schlachter)

7. Da schlug Saul die Amalekiter, von Hevila an bis gen Schur, das östlich von Ägypten liegt,

8. und fing Agag, den König der Amalekiter, lebendig; dagegen vollstreckte er den Bann an allem Volk mit der Schärfe des Schwertes.

9. Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Vieh zweiter Güte und die Lämmer und alles, was gut war, und wollten den Bann an ihnen nicht vollstrecken; was aber abschätzig und untüchtig war, das bannten sie.

10. Da erging das Wort des HERRN an Samuel und sprach:

11. Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt!

……

18. Und der HERR sandte dich auf den Weg und sprach: Zieh hin und vollstrecke den Bann an den Sündern, den Amalekitern, und streite wider sie, bis sie ausgerottet sind!

19. Warum hast du denn der Stimme des HERRN nicht gehorcht, sondern dich auf die Beute gestürzt und übel gehandelt vor den Augen des HERRN?

 

Marionetten

Dieser Saul war kein bloßer "Zombie" des Gottes JHWH. Auch wenn er weitestgehend die Befehle Gottes ausführte, bewahrte er sich doch ein klein wenig Eigeninitiative. Wenn dies nicht einmal dem Herrscher einer Nation zugestanden wird, wären wir alle nur bessere Marionetten!

Was wird Saul vorgeworfen?

Er ließ aus gewissen Respekt den gegnerischen König am Leben. Respekt!

Er ließ Tiere, die besonders wertvoll waren, am Leben. Respekt!

 

Krank an der Seele

Für JHWH war das ein Gräuel, denn er fordert bedingungslosen Gehorsam. Er fordert darüber hinaus das befolgen völlig unsinniger Anordnungen. Was muss in der Psyche all jener vorgegangen sein, die in dem Machtbereich eines solchen Tyrannen ihr ganzes Leben fristen mussten? Es würde mich nicht wundern, wenn viele der Seelen dort über die Zeiten immer mehr zu Schaden kamen.

 

Samuel

1. Samuel 15 (Elberfelder)

2 Und Samuel sprach: Bringet Agag, den König der Amalekiter, zu mir her. Und Agag kam lustig zu ihm; und Agag sprach: Fürwahr, die Bitterkeit des Todes ist gewichen!

33 Aber Samuel sprach: Wie dein Schwert Weiber kinderlos gemacht hat, so sei kinderlos unter Weibern deine Mutter! Und Samuel hieb Agag in Stücke vor Jehova zu Gilgal.

 

Erbarmungsloser Schlächter

Samuel ein Schlächter; doch solche abscheulichen Handlungen werden im Bibelbericht glorifiziert. Samuel wird zum rechten Streiter JHWHs erhoben, der dem Willen Gottes in allen Einzelheiten nachgeht, Saul hingegen wird zum Versager und zu einem untreuen König abgestempelt. Wenn die Gnostiker bei all diesen zum Himmel schreienden Widersprüchen, in JHWH, dem Gott des AT, einen eher unvollkommenen Demiurgen sehen, sollte dies nicht wundern. Was allerdings höchst wundersam ist, ist die Tatsache, dass man in den Kirchen der Christenheit über solche Widersprüche meist (lieber) hinwegsieht.

 

 

König David

König David

Danach sollte ein besserer König kommen. Jeder, der die Geschichten in der Bibel kennt, weiß, dass jetzt die Stunde des König David geschlagen hatte. Ein guter König fürwahr. Oder? Wenn dieser Mann in den Augen JHWHs gut war, sollten wir jetzt schon erahnen können, dass er es in Wirklichkeit ganz bestimmt nicht war.

 

200 Vorhäute als Brautwerbung

1. Samuel 18 (Elberfelder)

27 da machte David sich auf und zog hin, er und seine Männer, und erschlug unter den Philistern zweihundert Mann; und David brachte ihre Vorhäute, und man lieferte sie dem König vollzählig, damit er des Königs Eidam würde. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zum Weibe.

28 Und Saul sah und erkannte, daß Jehova mit David war; und Michal, die Tochter Sauls, hatte ihn lieb.

 

Nur Kopf schütteln

Schon makaber, wenn man eine Gottesgunst daran erkennt, dass man in einer Schlacht siegreich ist, und wie in diesem Fall auch noch damit prahlen kann, als Trophäen 200 Vorhäute dabei zu haben. Was ist das für ein Gott, der an solch barbarischen Schlachten Gefallen findet und offenbar dafür verantwortlich ist, dass seine Leute gewissenlos mitmachen.

 

2 Sam 8,6 (Grünewald)

Dann setzte David im damaszenischen Aram Vögte ein. So wurden die Aramäer David untertan und steuerpflichtig. Der Herr half David überall, wohin er zog.

Dieser Satz steht im Anschluss an einige Berichte über die Kriegszüge Davids, in denen zig Tausend getötet (hingerichtet) wurden.

 

David ehrt Baal

1Chr 14 (Schöningham)

11 Als sie nach Baal-Perazim hinaufzogen, schlug David sie daselbst. David rief aus: "Gott hat meine Feinde durch meine Hand durchbrochen wie Wasser (einen Damm) durchbricht." Darum nannte man jenen Ort Baal-Perazim (Herr der Durchbrüche)

Wieder so ein Text, bei dem Bibelleser stutzig werden sollten. David, ein Liebling des JHWH ehrt Baal (den Gegenspieler des Bibelgottes). Das passt überhaupt nicht ins Bild, aber es steht genauso hier und an zwei weiteren Stellen geschrieben! 

Mehr dazu siehe unter: David ehrt Baal

 

 

Geschichte verändern

In einem Themenbereich über Außerirdische habe ich: Unsere manipulierte Geschichte eingefügt, welche einige Beispiele dafür bringt, dass in geschichtlicher Zeit viele der großen Schlachten von gewissen Außerirdischen mitbeeinflusst wurden; ein Umstand, den wir sogar bei Kriegen in der Neuzeit feststellen können.

 

Aufruf an GOTT

Was soll das? Wenn IHR schon eingreift, verhindert doch gefälligst die Kriege; lasst jeden, der meint, er müsse wider jegliche Vernunft mit Kriegstechnik gegen ein anderes friedliches Volk ausziehen, schon im Ansatz scheitern. Darin sähe ich einen akzeptablen Ansatz helfend in die Angelegenheiten der Menschen einzugreifen.

 

Zweiter Weltkrieg

Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Kriege werden fast schon nach einem Drehbuch in Szene gesetzt. FÜHRER werden konditioniert, ihnen wird der Weg bereitet, schrecklichste Kriege führen zu können. Wie bitte ist es sonst zu erklären, dass ein deutscher Obdachloser in Kürze zum mächtigsten Mann der Welt wird und auf der Erde den schrecklichsten Krieg der Neuzeit entfesseln kann?

 

Dritter Weltkrieg

Und jene Planer für die geschichtlichen Abläufe haben auch noch einen Dritten Weltkrieg in ihren Büchern stehen. Ob die Menschen wohl scharf darauf sind, das zu erleben? Menschen scheinen bei Gott nicht viel zu zählen. Man könnte meinen, je mehr Tote und je mehr Zerstörungen so ein Krieg mit sich bringt, desto mehr Gefallen scheinen jene, welche die "Schachfiguren" setzen, daran zu haben.

 

Verstrahltes Paradies

Zwar gibt es derzeit zu viele Menschen auf der Erde, doch müssen es unbedingt verheerende Atomkriege sein, um die Menschheit zu dezimieren? Das hätte zur Folge, dass die Erde danach für sehr lange Zeiträume atomar verstrahlt sein würde. Sicherlich nicht ideale Voraussetzungen dafür, neuerlich auf Erden ein Paradies zu errichten, wie es einige Kirchenlehrer aus der biblischen Prophetie herauszulesen meinen.

 

Wir wollen Frieden

Wann begreift dieser "Gott" endlich, dass wir seine Kriege nicht wollen? Solange man in der Geschichte zurückzublicken vermag, hat man die Menschen immer aufs Neue in sinnlose und schreckliche Kriege geführt. Die Machtstrukturen waren in der Regel so, dass man zum Dienst an der Waffe verpflichtet war, d.h., die Möglichkeiten, sich neutral zu verhalten war praktisch zu (fast) keiner Zeit gegeben. In einigen wenigen Fällen konnte eine Flucht in ruhige Gebiete eine Lösung sein, doch das war meist nur wenigen Glücklichen beschieden. – Und das, was wir bei uns Demokratie nennen ist eine Farce; da wird reine Lobbyarbeit gemacht. Man will offiziell keinen Krieg, doch wenn aus den USA ein Anruf (Aufruf) kommt, werden schnell und unbürokratisch Kriegsgerät und Soldaten in die entsprechenden Krisengebiete geschickt.

 

(zum Menü dieser Themenreihe)


Autor: B. Freytag

www.fallwelt.de/nanna/ungerecht.htm