Gnadenzeiten

Mit Hinweisen von Anita Wolf

 

November 09

1. Gnadenzeit (auf Maldek) 1

2. Gnadenzeit (Atlantis) 3

3. Gnadenzeit (nach Adam) 5

4. Gnadenzeit (nach Christus) 6

Unsere Zukunft 7

 

Man ist versucht, Zeiten und Zeitabschnitte zu bewerten und damit den Lauf der Geschichte zu bestimmen, um diese verständlicher erscheinen zu lassen.

Es gibt zahlreiche Kriterien, nach denen man Zeitabschnitte unterteilen kann. Die Prophetin Anita Wolf erwähnt drei so genannte Gnadenzeiten.

Und damit kommen wir wieder zum Planeten "Maldek" (und dessen Bevölkerung, um den es hier vorzugsweise gehen soll. Ich beginne mit Zitaten aus den Lorberwerken, ergänzt werden sie mit Zitaten von Anita Wolf. (Ebenfalls Botschaften aus der geistigen Welt)

 

 

1. Gnadenzeit (auf Maldek)

BM.[ Kap. 46,7-9]

Stern alles Heiles

Dieser Planet, der früher zwischen Mars und Jupiter um eure Sonne bahnte, hatte einst dieselbe Bestimmung wie nun eure Erde: als Pflanzschule der Gotteskinder zu dienen. Denn der erste gefallene Geist hatte ihn erwählt mit dem Versprechen, er wolle sich da demütigen und zu Mir zurückkehren, und dieser Stern sollte darum dereinst ein Stern alles Heiles sein!

 

Vergleicht man diese Aussagen mit anderen inzwischen erhältlichen Informationen zu diesem Geschehen, würde ich sie wie folgt ergänzen:

Wir kommen in jene Zeit, in der das Volk der Prä-Cetacäen (humanoide Vorläufer unserer Wale und Delphine) in ihren Auseinandersetzungen mit Invasoren aus dem Orionsystem Fusionsbomben zum Einsatz brachten. Das Landleben war für einige hundert Jahre auf der Erde ausgelöscht.

Die Invasoren aus dem Orionsystem (humanoide Dinoide) verließen, soweit es ihnen noch möglich war, die Erde und siedelten anschließend auf dem Planeten Maldek.

 

Rückfall

Hier wollte Luzifer ganz in sich gezogen wirken, und kein Geschöpf dieses Gestirnes und anderer Planeten sollte je von ihm beirrt werden. Aber er hielt sein Gelübde nicht, sondern wirkte so böse in seiner ihm zugelassenen Freiheit, dass kein Leben mehr fortkommen konnte.

 

Es gilt anzumerken, dass die Flüchtlinge von der Erde über 100.000 Jahre auf dem Planeten Maldek lebten. Die Zeit wird gewiss nicht nur von durchgehender Negativität bestimmt gewesen sein. Doch schien sich mit der Zeit wieder das Sinnen nach Macht und Unterdrückung durchgesetzt zu haben. Mit Ausmaßen, die für uns kaum vorstellbar sind (oder doch?). Dabei wurde auch die Fortentwicklung der Bevölkerung so gut wie eingefroren.

Dem Fürsten dieser Welt (Luzifer) wird ja nachgesagt, er würde nach alleiniger Herrschaft streben, was bei den anderen Völkern im Kosmos natürlich nicht gut ankam.

 

Viele Umbruchszeiten

Zitat aus: Der Gefangene

Auf einer Welt (Mallona) mit Umkreis gab es viele Umbruchzeiten bis zur Auflösung des schönen Sternes.

Ich könnte mir darunter verschiedene geschichtliche Epochen vorstellen, in denen es mehrfach ernste Konflikte (Kriege) unter rivalisierenden Volksgruppen gab; vielleicht ganz ähnlich mit den Abläufen unserer eigenen Geschichte. Obwohl anzumerken ist, wir blicken auf eine Geschichte von höchstens 10.000 Jahren zurück. Der hier behandelte Zeitraum (von dem wir im Grunde genommen überhaupt nichts wissen) ist zehn Mal so lang.

 

Unterschiedliche Lebensformen

Hier lebten reptiloide und humanoide Spezies auf einer Welt. Konflikte waren vorgegeben, denn die Reptiloiden (Luzifers Volk war offenbar reptiloid – immerhin wird er als die "alte Schlange" und der "Drache" bezeichnet), haben eine ganz anders geartete Denkweise als die Humanoiden.

(Ich will an dieser Stelle anmerken, dass sich das Szenario auch völlig anders abgespielt haben könnte. Die Aufsätze: Luzifer, Venusier und Maldek schildern die Vergangenheit aus einer ganz anderen Sicht.)

 

Allianz der Dunkelmächte

Als man dann (wieder) begann seine Fühler nach anderen Sternen/Planeten auszustrecken, hat man wohl schnell die eher friedlichen Zivilisationen im Kosmos aufgeschreckt. Unter dem Begriff "Anchara-Allianz" verstehe ich einen Zusammenschluss reptiloider (rebellischer?) Zivilisationen mit ähnlichen Interessen. Sie werden sich zusammengeschlossen haben, um so den sie überwachenden Zivilisationen (Andere Weltraumnationen welche die gefallenen Reptos auf Mallona gebannt bzw. hier eingesperrt wissen wollten), die Stirn bieten zu können; also versuchen, Rechte und Freiheiten einzufordern, die man ihnen genommen hatte.

 

Verfeindete Allianzen

Sich feindlich gesinnte Allianzen waren vorprogrammiert. Da war die von Luzifer geführte Anchara-Allianz und jene, die sich zusammenschlossen, um seinem Machtstreben entgegenzuwirken. Heute nennen sie sich z.B. Förderation des Lichts.

 

Ursachen der Zerstörung

Wie der Planet Maldek letztendlich zerbarst, darüber gibt es gegensätzliche Aussagen. Die eher religiös geprägten sagen, Luzifer, bzw. das gefallene Volk von Maldek haben den Planeten zerrissen. (Sie wollen ihm die alleinige Schuld zuschieben.)

Andere erwähnen eine kosmische Katastrophe, welcher der Planet nicht (mehr) gewachsen war, bis hin zu Aktionen der "Förderation des Lichts" (Sirianer), welche ursächlich dafür verantwortlich waren. Sie zerstörten durch eine überzogene Vergeltungsmaßnahme den Hauptsitz der Anchara-Allianz und brachte dabei gleich den ganzen Planeten zum bersten.

 

Teilzitate aus: Mallona 2

Die Schiffe der Galaktischen Föderation des Lichts zerschmetterten den Hauptsitz der Anchara-Allianz auf dem Planeten Maldek mit Hilfe eines "Kampfsterns". Dabei wurde von den Sirianern ungewollt der ganze Planet Maldek mit vernichtet.

 

Verzerrte Geschichte

Werden wir je die Wahrheit erfahren? Haben wir die wahren Geschichtsverläufe des letzten Weltkrieges erfahren? Der Sieger schreibt die Geschichte. Und so war es schon immer. Wir müssen also mit geschichtlichen Zerrbildern vorlieb nehmen. Und da machen die "Götter" offenbar keine Ausnahme.

 

Situation zugespitzt

Doch die Situation muss sich schon so zugespitzt haben, dass man bereit war (wie vordem schon einmal auf der Erde*,) alles aufs Spiel zu setzen. Man suchte die völlige Vernichtung der Anchara-Allianz. Vielleicht war das vergleichbar mit dem Vorgehen der Alliierten Deutschland völlig "platt" zu machen, damit das Volk so am Boden lag, dass es sich niemals mehr davon erholen kann.

* als Fusionsbomben gezündet wurden, die Saurier ausstarben und das Leben für ca. 200 Jahre auf der Erdoberfläche fast unmöglich wurde.

 

Befreit aus dem Planetengefängnis

Der weitere Hergang auf Mallona ist nicht gesichert. Einige sagen gar, Luzifer habe den Planeten selbst zerstört, um so von seinem Gefängnis (Planet Mallona) befreit zu werden. Auch ein Gesichtpunkt, der es wert wäre, hinterfragt zu werden.

Doch sollte er schlau genug gewesen sein, um zu wissen, dass man ihn danach anderswo erneut bändigen würde. Was letztendlich nur einer Umverlegung von einem in ein anderes Gefängnis gleichkäme. Und wie man im Strafvollzug dann verfährt (stärkere Sicherheitsmaßnahmen und eingeschränktere Freiheiten) sollte Luzifer ebenfalls nicht unbekannt gewesen sein.

 

 

2. Gnadenzeit (Atlantis)

Wie ging es weiter? Keine Seele geht verloren, das wird uns immer wieder versichert.

 

Zitat aus: Babylon Du Große

Alle Opfer, Daniel, sind lebendig, wie dein Herz, das niemals stirbt, auch nicht beim Tode deines Leibes.“

 

Schulplanet

So werden die Mallona-Seelen einen neuen Schulplaneten gesucht haben. Schulplanet deshalb, weil sie gefallen waren; sie hatten einen ausgeprägten Drang nach Individualität mit Neigungen zur Negativität. Auf Mallona sollten sie reifen und endlich andere Zivilisationen unbehelligt lassen. Insofern werden ihre technischen Möglichkeiten hier gewiss begrenzt gewesen sein. Aber einen so ausgeprägten dichten Schleier (welcher das Wissen über den Ursprung begrenzt) wie wir ihn derzeit haben, werden sie – wenn überhaupt – nicht gehabt haben.

 

Nachbarplaneten

Sie waren auf Mallona; was liegt näher, als einen der bewohnbaren Nachbarplaneten als erste Wahl zu nehmen. Das wären dann der Mars und die Erde gewesen. Wobei der Mars inzwischen einen Zustand erreicht hatte, an dem die Zerstörung seiner schützenden Atmosphäre bereits weit fortgeschritten war. Ziemlich übereinstimmend wird berichtet, dass die Bewohner von Mallona vorzugsweise zur Erde kamen.

 

Zitat aus: 10 Bausteine

URs Vatergüte hebt das zum zweiten Male hingefallene Kind wieder auf. Er schuf die Erde! Lichtmenschen, mit hohen Gaben ausgestattet, mit teilweiser Rückerinnerung und mit Willenskraft beseelt, die sie befähigte, jedem Einfluß Satans siegreich zu begegnen, betraten sie zuerst. Das war die zweite Gnadenzeit.

 

Anita Wolf zu folge wurde die Erde durch hohe Lichtwesen (als Schutz für die Erde) vorbereitet auf die neuerliche Ankunft der "Schulklasse der Gefallenen", damit der zu erwartende Schaden sich begrenzen und kontrollieren ließe.

 

Frühmenschen

Ich gehe also davon aus, dass auch die Erde schon (wieder) mehr oder weniger bewusste Lebensformen hervorgebracht haben wird; doch wohl eher so etwas wie Frühmenschen oder Vormenschen. Auch hier sollte die Handschrift außerirdischer Terraformer und Pflanzer mit einbezogen werden.

 

Geistige Welt

An dieser Stelle muss ich die Frage offen lassen, ob es auch eine humanoide Erdspezies inzwischen so weit gebracht hatte, um als das, was wir unter Mensch verstehen, zu leben.

Es gibt diverse gechannelte Botschaften in Sachen Atlantis, doch wird in diesen fast immer der Bogen von der lemurischen Zeit hin zur atlantischen gezogen. Wesenheiten aus Mallona werden in dem Szenario fast nie berücksichtigt. (Das Standardszenario wie es uns die geistige Welt vermittelt)

 

Wieder zur Erde

Doch jetzt kamen die Seelen von Mallona zur Erde (zurück!), um hier ihre Reife fortzusetzen. Eigentlich eine Ironie des Schicksals. Etwas über 60 Millionen* Jahre zuvor waren sie schon einmal als Invasoren zur Erde gekommen und mussten sie nach einem mitverschuldeten Krieg wieder verlassen.

* (Leider sind die Zahlenangaben insbesondere in den medialen Durchgaben sehr widersprüchlich. Doch das Sauriersterben war vor etwa 65 Millionen Jahren. Der Zeitpunkt also, an dem die Invasoren die Erde verlassen mussten. Auf Maldek hatten sie eine Zeitspanne von 100.000 Jahren. 64 Millionen(?) Jahre sind also mit neuerlichen Lebensformen der Erdflüchtlinge geschichtlich nicht belegt, obwohl Überlebende dereinst sowohl zum Mars als auch nach Mallona übergesiedelt sein sollen. Hier fehlt eine lange Zeitspanne für die man noch Erklärungen suchen sollte. Insbesondere auch, ob diese Zeit vor – oder nach - der Mallona-Katastrophe anzusetzen ist.

 

Drei Epochen

Die Atlantiszeit wiederum wird in mehrere Epochen aufgeteilt.

1.    Die Frühzeit

2.    Die Blütezeit

3.    Der Verfall

Unter "Atlantis" werde ich näher auf diese Zeitabschnitte eingehen.

Die Frage bleibt aber, zu welcher Zeit intervenierten die Maldekianer auf der Erde, bzw. mischten sich unter die Erdlinge? Einer Quelle zu folge dürfte dies in der mittleren Atlantiszeit erfolgt sein.

 

Abfall

Fakt ist, dass einerseits die enormen Errungenschaften auf Atlantis gepriesen wurden, es andererseits aber geprägt war von Missachtung der Menschenrechte. Wer nicht zur "Elite" gehörte, hatte zu jener Zeit kaum Rechte und wurde aus unserer Sicht auf unmenschliche Art und Weise ausgebeutet. Das heißt, die Unterschichten war nichts weiter als Sklaven.

 

Medizinische Perversionen

K. Nebelsiek hat Rückerinnerungen an jene Epochen aus der Sicht versklavter Wesenheiten. Ihre Schilderungen gehen sehr ins Detail. Ich würde fast davon abraten, sich in diese grausam entartete Gesellschaft hineinzulesen. Für viele mag so der Glanz einer goldenen Zeit zerplatzen. Doch würde man begreifen, dass eine Entwicklung eingesetzt hatte, die es abzubrechen galt.

Zwei ihrer Aufsatzreihen habe ich auch auf meiner Homepage hinterlegt.

Erinnerungen an Atlantis

Ersatzteil (Organe)

 

Vernichtung

Atlantis ging unter. Die Spuren dieser Menschheitszeit sind fast völlig beseitigt worden. Man wird wohl zustimmen, dass Atlantis (eine Menschheitszeit) gewollt vernichtet wurde. Und zwar so gründlich, dass ein völliger Neuanfang (aus dem Schutt) gewährleistet werden konnte. Ein Neuanfang, der von den lenkenden Elementen (außerirdischen Zivilisationen) orchestriert wurde.

 

 

3. Gnadenzeit (nach Adam)

Zitat aus: Babylon Du Große

Vor Adams Zeit glaubte Luzifer noch immer, alleiniger Regent im All zu Sein. Er zerstörte seinen ersten Gnadenplatz (Mallona) und den zweiten (Atlantis). Ab Adam herrscht die dritte Gnadenzeit. In dieser ist es ihm bewußt geworden, daß er als das abgeirrte Kind auf Gottes Güte angewiesen ist. Noch spreizt er seine dunklen Flügel von einem bis zum andern Ende aus.

 

Zitat aus: Phala

Die zweite Zeit der zweiten Welt, Erde, der dritte Abschnitt, beginnt mit Adam. In dieser Zeit wirkt JOSUA. Er, der dritte Wächterengel, ist einer von denen: ‚… ihr seid nicht von dieser Welt‘.

 

Ein neues Menschengeschlecht

Das Thema "Adam" wird, weil es von der Kirche zu einem Schlüsselbegriff stilisiert wurde, auf die unterschiedlichste Weise interpretiert. Jeder will sein Bestes dazu geben – im Ergebnis haben wir viele sich widersprechende Aussagen und sind von der "Wahrheit" so weit entfernt wie zuvor.

 

Ein Neuanfang

So wie ich den Hinweis aus der geistigen Welt verstehe (unter Berücksichtigung dessen, was ich bislang zum Thema gelesen habe), wurde ein neuerlicher Anfang gemacht. Dazu wurde die menschliche Physis neuerlich modifiziert. Ein Grund, weswegen der atlantische Mensch völlig verschwinden musste, war der, dass eine neue (Menschen) Rasse sich auf der Erde verbreiten sollte.

 

Kurzes Lebensalter

Wir wurden noch stärker auf das Physische reduziert, unsere geistigen Fähigkeiten wurden noch weiter beschnitten und unsere Lebenszeit wurde ebenfalls weiter reduziert. Wohl alles Faktoren, die uns einschränkten, unsere Möglichkeiten auf der Erde schöpfungswidrig auszuleben. (Also so etwas wie eine Spezies mit "Fußfesseln".) Wir waren in der nachfolgenden Zeit noch leichter beeinflussbar und kontrollierbar. Im Ergebnis dürften unsere Lektionen (lernen unter erschwerten Bedingungen) jedoch dazu geführt haben, dass wir schneller lernten, also in kürzeren Zeitabschnitten gewisse Lektionen begreifen konnten.

 

Gegensätzliche Hinweise

Aus unterschiedlichen Quellen werden oftmals unterschiedliche Informanten genannt, die auch widersprüchlich sein können. So wird vom NET (New Energy Team) in der Aufsatzreihe "Gottes Geschichte" die Atlantiszeit als die dunkle Zeit beschrieben, als die Zeit der Gottesferne, als eine Zeit, in der man nicht einmal träumen konnte. Ich verweise in diesem Zusammenhang darauf, dass viele Autoren die nachfolgende Zeit als die wirklich dunkle Zeit beschreiben. Das gibt Sinn, denn unsere geistigen Möglichkeiten wurden neuerlich beschnitten.

 

Zeit der Kriege

Wenn wir nun die Zeit nach Adam betrachten, kann ich diese nur als die Zeit der Kriege bezeichnen. An allen Stellen auf der Erde wurde immer wieder um Gebietsansprüche gestritten. Kriege prägen die uns überlieferte Geschichte. – Philosophen sollen auch erwähnt werden, denn der Wunsch den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen, war durchaus vorhanden. Nur hat das Leben (die Lebensbedingungen) den wenigsten Menschen in antiken Zeiten die Möglichkeiten gegeben, ihr Leben der Philosophie zu widmen.

 

 

4. Gnadenzeit (nach Christus)

Die Zeit nach Christus wird von der Prophetin als ein weiterer Abschnitt in Sachen Gnadenzeiten der gefallenen Seelen betrachtet. Nun, an Interpretationen von Bibelzitaten mangelt es gewiss nicht. Auch aus der geistigen Welt scheint man sich zum Thema gerne noch überbieten zu wollen. Insofern nehme ich die von der Prophetin gegebenen Hinweise (Sie beziehen sich auf die in der Bibel mehrfach erwähnten dreieinhalb Zeiten) mehr als einen Vergleich oder eine Brücke, um bestimmte Geschichtsabschnitte besser verstehen zu können.

 

Zitat aus: Phala

Die zwei ersten Teile betreffen jene Zeit nach Sadhanas Fall, während derselben die Materie gebildet wurde. Die dritte Epoche ist verständlich. In der Bibel findet man mehrmals den Hinweis von der ‚einen Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit‘. Das betrifft nacheinander die erste Welt (Mallona), die vor- und nach adamitische Zeit und jene ab Christus.

 

Dan 7,25 (Einheits)

er lästert über den Höchsten und unterdrückt die Heiligen des Höchsten. Die Festzeiten und das Gesetz will er ändern. Ihm werden die Heiligen für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit ausgeliefert.

 

Offb 12,14 (Einheits)

Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt.

 

Eine halbe Zeit

So gesehen ist die letzte (die halbe Gnadenzeit) geschichtlich und erzieherisch sehr relevant, doch handelt es sich (bei diesem Zeitabschnitt) nicht wirklich um eine neue Zeit, in der eine vorhergehende Zivilisation durch Zerstörung ausgelöscht wurde und sich eine nachfolgende erst völlig neu bilden musste. Alte Kulturen wie z.B. Indien, China, Ägypten, Griechenland und Rom blieben bestehen. Der eigentliche Gnadenakt dürfte sich dann mehr oder weniger auf Christus beziehen, welcher der Menschheit neue Denkimpulse gab. Worauf noch Zwei- tausend Jahre folgten, in denen seine Lehren reifen konnten. (Es soll hier nicht bewertet werden, in wieweit das auch tatsächlich geschah.)

 

Unterdrückung

Geprägt waren jene zurückliegenden zweitausend Jahre vom Einfluss der römisch-katholischen Kirche. Sie hat dem menschlichen Geist nicht wirklich geholfen, sich bewusstseinsmäßig fortzuentwickeln. Es handelte sich eher um einen Machteinfluss, der alles daran setzte, Menschen zu unterdrücken. Die Menschen wurden ganz bewusst daran gehindert, an neue Erkenntnisse zu gelangen. Es wurde auf alte bekannte Machtstrukturen zurückgegriffen, die es einer kleinen elitären Schicht ermöglichte, die Massen zu beherrschen. Ein dummes und in Furcht gehaltenes Volk lässt sich bekannter Weise leichter unterdrücken und ausnützen.

 

Rasanter Fortschritt

So gesehen hat sich unsere Entwicklung nach Christus eher stark ausgebremst vollzogen. Erst als der Einfluss der Kirche nach und nach schwand (Beginn der Industrialisierung) scheinen wir mit aller Macht alles nachzuholen zu wollen, woran wir fast zweitausend Jahre gehindert wurden. Jetzt ist die Entwicklung so rasant (meiner Meinung nach zu rasant), dass man bestenfalls in einigen Teilbereichen noch Schritt zu halten vermag. – Die Aufklärung ist gegeben. Es gilt (jetzt in der Umbruchszeit) jedoch noch das Gedankengut der ewig Gestrigen geschickt aus der Informationsflut herauszufiltern – was allerdings nicht immer so ganz einfach ist.

 

Kritische Zeit

Mit Recht wird von vielen Seiten bemängelt, dass unser Fortschritt derzeit recht einseitig ist, denn er vollzieht sich vorzugsweise im intellektuellen Sinne. Das Geistige bleibt derzeit noch auf der Strecke. Wir haben erneut also ein Ungleichgewicht. Auch haben wir nach wie vor eine Machtelite, die unser Leben zu beeinflussen gedenkt. Und wir sind immer noch (trotz aller Aufklärung) weit davon entfernt, wirklich friedlich miteinander zu leben. Unsere Waffen sind gefährlicher geworden, unsere Industrie macht die Erde kaputt und viele Ressourcen sind so gut wie ausgeschöpft. Anstatt auf diese bedrohlichen Situationen Rücksicht zu nehmen (geredet wird schon darüber) wird rücksichtslos weiter gemacht wie bisher. -- Atlantis lässt grüßen!

 

Wo stehen wir jetzt

Was hat diese letzte Gnadenzeit gebracht, welche durch (mit) Christus eingeleitet wurde? Haben wir jetzt die Reife erlangt, um vorbereitet zu sein für die "Neue Zeit"? Ich gehe einmal davon aus, dass die Weltsituation (für uns) schlimmer aussieht als sie wirklich ist. Denn eines müssen wir berücksichtigen, wir werden von diversen Kräften, auch aus der geistigen Welt, gelenkt und manipuliert. Sind wir wirklich so schlimm, wie sich die Situation derzeit abzeichnet? Die ewig Gestrigen (gefallene Bestandteile aus Gottes Ordnung?) mögen ihre Lektionen noch nicht begriffen haben, aber sehr viele Menschen auf dem Schulplaneten haben zwischenzeitlich viel gelernt und sollten reif sein für den nächsten Schritt.

 

 

Unsere Zukunft

Neuanfang

Wenn vorhergehende Gnadenzeiten durch Vernichtung beendet wurden, sollte man nicht erschrecken, wenn auch die noch währende Zeit durch eine neuerliche Vernichtung beendet wird. Das wird von Propheten immer wieder erwähnt. Damit etwas "Neues" (eine neue Zeit) beginnen kann, muss das Alte "restlos" verschwinden. Nur so kann ein wirklicher Neuanfang gewährleistet sein.

 

2.Petr 3,10 (Einheits)

Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden.

 

So oder eben vergleichbar sind uns vorausgegangene Welten gleichfalls vergangen. Nur mit viel Glück findet man noch einstige Spuren ihrer Zeit, meist verschüttet unter Schichten von Ablagerungen oder zur Unkenntlichkeit verwittert.

 

Wer sich mehr für Zukunftsszenarien interessiert, den verweise ich auf die Themenreihe "Zeitreisen".


Autor: B. Freytag

www.fallwelt.de/welten/maldek/gnadenzeit.htm